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Sonntag, 27. Dezember 2020, 22:10 Uhr
A2 bei Theßen, Landkreis Jerichower-Land, Sachsen-Anhalt
News-Nr.: 34972

„Ersthelfer haben hier alles richtig gemacht“:
Kleinbus kracht ungebremst vor den Augen von junger Familie in Heck von Sattelzug - Traurige Bilanz: Zwei Tote und drei Verletzte - Ehepaar leistet sofort Erste Hilfe und betreut eingeklemmten Schwerverletzten - Feuerwehr bedankt sich (On Tape) bei junger Familie für die lebensrettenden Maßnahmen

Unfallursache unklar - einer der Insassen stirbt bei Aufprall, ein zweiter später im Krankenhaus - drei Frauen überleben den Horrorcrash auf den Rückbänken des Kleinbusses verletzt - Feuerwehr bedankt sich persönlich bei Ersthelfern und lobt deren hervorragende Arbeit.

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 27. Dezember 2020, 22:10 Uhr

Ort: A2 bei Theßen, Landkreis Jerichower-Land, Sachsen-Anhalt

 

(sg) Diese Szenen wird Familie Reinbart nicht so schnell vergessen: Direkt vor den Augen der vierköpfigen Familie ereignete sich am Sonntagabend ein wahrer Horrorcrash. Aufgrund einer Gefahrenstelle (Brand Gefahrgutlaster, Nonstopnews berichtete) war der rechte Fahrbahnstreifen auf der A2 zwischen Theeßen und Ziesar in Richtung Berlin gesperrt. Vor dem Auto der Reinbarts wechselte daher ein Lastwagen von Rechts auf die mittlere Spur. Dies übersah aber ein von hinten heranrasender polnischer Kleinbus, der ungebremst in das Lkw-Heck krachte und dabei regelrecht aufgerissen und gespalten wurde.

Sofort eilten Christoph Reinbart und seine Frau, die eine medizinische Ausbildung besitzt, zu dem Unfallwrack und sicherten die Unfallstelle ab. Gemeinsam holten die beiden die drei Frauen aus dem Fahrzeug und versorgen sie notdürftig. Anschließend schaute Julia Reinbart nach Fahrer und Beifahrer, die schwer in dem Wrack eingeklemmt waren. Für einen der beiden kommt jede Hilfe zu spät, er ist bereits tot. Den zweiten betreut Sie so lange, bis die Einsatzkräfte übernehmen und den Schwerverletzten mit technischen Gerät aus den Trümmern befreien können. Auch er verstirbt leider später an seinen schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus.

Später bedankt sich emotional noch der Feuerwehr-Einsatzleiter Armin Mähnel  höchst persönlich bei den beiden Ersthelfern. „Hier wurde alles richtig gemacht - Jeder Kann Helfen und Leben retten !“

Die A2 bleibt auf dem Abschnitt in Richtung Berlin mehrere Stunden lang voll gesperrt. Erst in der Nacht gegen 2.30 Uhr konnte die Fahrbahn für den fließenden Verkehr wieder geöffnet werden.  Auf diesen Autobahnkilometern ereigneten sich in den letzten zwei Wochen gleich zahlreiche schwere Unfälle. Von einem dieser stammten auch die für die Fahrspursperrung ursächlichen Schäden an der Fahrbahndecke. Die Autobahnpolizei hat nun die Ermitlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 


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