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Sonntag, 22. November 2020
Krefeld, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 34637

Hunger nach Kultur ist groß:
Textilmuseum und Museum Burg Linn eröffnen für einen Tag einen Drive-In – Autos stehen bereits kurz nach Start mehrere hundert Meter Schlange – Exponate entlang der Straße aufgebaut – Mitarbeiter erklären Corona-konform via Handy die Ausstellung

Tour ist kostenfrei und endet im „Museumscafé to go“ – Besucher sind begeistert angesichts der Idee: „Wir haben uns darauf gestürzt, weil uns das wirklich fehlte!“

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Datum: Sonntag, 22. November 2020

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Das gesellschaftliche Leben steht während des aktuellen Lockdowns wieder still. Vor allem die Kultur hat in diesem Jahr besonders unter der Corona-Pandemie zu leiden. In Krefeld sagt sich die Stadt nun: Wenn die Menschen nicht zur Kultur kommen kann, dann bringen wir die Kultur zu den Menschen. Und so eröffnete im Stadtteil Linn am Sonntag für einen Tag der deutschlandweit einzige Museum Drive-In. Auf der mehrere 100 Meter langen Strecke begeben sich die Besucher in eine Zeitreise von den Römern bis in die Neuzeit. An den Exponaten haben sie dann fünf Minuten Zeit, sich über diese zu informieren. Mitarbeiter des Textilmuseums stehen bereit, um weiterführende Informationen zu geben – ganz Corona-konform via Handy.

Das Interesse an der Aktion ist groß. Bereits nach kurzer Zeit bildet sich eine fast 450 Meter lange Schlange, um in den Drive-In einzufahren. Anders als beim Fastfood geht es hier nicht schnell zu, dafür aber ausführlich und einfach anders. „Der große Andrang freut uns. Es zeigt, wie sehr die Leute sich nach Kultur sehnen“, findet Dr. Jennifer Morscheiser von der Burg Linn. Zwar gebe es auch Kritik, insbesondere wegen des Umweltaspektes, aber das Auto als geschützter Raum war eine der Auflagen des Gesundheitsamtes. „Eine Fahrradvariante durften wir leider nicht“, so Morscheiser. Am Ende der Ausstellung wartet dann auf die Besucher noch eine süße Überraschung. Christine Tessier, die eigentlich ihr Café im Museum eröffnen wollte, hat selbstgemachte Brownies mitgebracht, um so zu einer Wiederkehr zu locken.

„Wir haben uns darauf gestürzt, weil uns echt was fehlte“, sagen Guido Kottmann und Petra Schmied. „Es war super interessant, Museum einmal auf eine ganz andere Art zu erleben.“ Doch nicht jeder kam am Ende in den Genuss. So mancher Gast wendete aufgrund einer Wartezeit von zwei Stunden dann doch und steuerte andere Ziele an. Kultur ist eben nicht nur Leidenschaft, sondern manchmal auch ein kleines Leiden.


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