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Mittwoch, 18. November 2020
Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 34603

"Habe vorher nicht erträumen können, was mir da für ein Foto gelingt":
Fotojournalist nutzt durch coronabedingt wegbrechende Aufträge entstandene freie Zeit für spektakuläres Projekt und legt sich tagelang in Zelt im Garten auf die Lauer, um Eisvogel im Moment des Eintauchen ins Wasser abzulichten

Der perfekte "Schuss" vom dem Moment, als der seltene Vogel unter Wasser einen Fisch schnappt, gelingt erst nach rund zehn Tagen - Aufwändige Vobereitungen, Fotograf baut Aquarium mit Köderfischen und "Ansitzpunkt" neben Gartenteich auf - Umfangreiches Material mit ausführlichen O-Tönen mit dem Fotografen und den beeindruckenden Fotos - "Man muss schon positiv bekloppt sein"

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 18. November 2020

Ort: Oldenburg, Niedersachsen

 

(ah) Normalerweise ist Markus Hibbeler ein viel beschäftigter Fotojournalist aus Oldenburg. Doch durch die Corona-Pandemie sind ihm in den letzten Monaten viele Aufträge weggebrochen und so verfügt er über etwas. das er sonst so nicht kannte: Sehr viel freie Zeit. Beim Nachdenken, was er mit der unerwarteten Freizeit tun könne, kam Hibbeler die Idee, die Fotografie mit seinem großen Hobby, der Natur, zu verbinden. 

Markus Hibbeler hat sich schon häufiger mit Tierfotografie beschäftigt, dies aber immer nur nebenbei und hobbymäßig. Eines dieser Tierfotografieprojekte waren Aufnahmen von Eisvögeln. Diese Vögel sind in den vergangenen Jahren immer seltener geworden und gelten zudem als äußerst scheu, so dass sie nur schwer vor die Linse zu bekommen sind. Vor allem in Wohngebieten sind Eisvögel so gut wie nie anzutreffen und als der Fotograf mitbekam. dass ein solcher Vogel im Bereich des Gartens seiner Eltern gesichtet wurde, kam ihm die Idee, dass sich hier die Möglichkeit eines besonderen Fotoprjektes eröffnete.

Zunächst wollte Hibbeler den Eisvogel "nur" im Sturzflug zu fotografieren, doch als dies bereits nach wenigen Stunden klappte, wollte er mehr: Eine Tauchszene des Fische fangenden Eisvogels sollte abgelichtet werden. Doch dies war leichter gesagt als getan. Aufwändige Vorbereitungen wurden nötig. Der Fotograf baute ein Tarnzelt im Garten auf, in dem er sich aufhalten konnte. Dann stellte sich heraus, dass das Wasser des Gartenteiches keine zufriedenstellenden Aufnahmen zulassen würde, da die Bilder schlicht zu dunkel werden würden. Dieses Problem wurde durch ein Aquarium mit Köderfischen neben dem Teich gelöst. Neben diesem Aquarium brachte Marksu Hibbeler noch eine Kamera und einen Ansitzpunkt für den Eisvogel an  - mit bestem Blick auf die schmackhaften FIsche im Wasser.

Nun hieß es warten. Tag um Tag stand der Fotograf in aller Frühe auf, setzte sich ins Zelt und wartete auf den Eisvogel. Langweilig wurde ihm nicht: "Man wird Teil der Natur", so Markus Hibbeler.

Nach etwa zehn Tagen zahlte sich das Warten schließlich aus: Der Vogel flog in das Aquarium, schnappte einen Fisch und der Fotograf konnte den perfekten "Schuss" machen: "Ich habe vorher nicht erträumen können, was mir da für ein Foto gelingt". Nun will Markus Hibbeler, der die Naturfotografie weiterhin als Hobby betrachtet, die Aufnahme bei Wettbewerben einreichen. Auf den sozialen Netzwerken hat er das Foto bereits geteilt und wenn es nach seinen Followern geht, dürften die Aussichten bei den Wettberwerben nicht schlecht stehen: "Die Resonanz ist durchweg positiv".

 


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