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brandenburg
Samstag, 17. Oktober 2020, 21:00 Uhr
L21 bei Oranienburg, LK Oberhavel, Brandenburg
News-Nr.: 34331

SUV flüchtet über 6km nach tödlichem Unfall:
Geländewagen rammt ungebremst 55-jährigen Radfahrer, der ins Feld geschleudert wird und stirbt - Unfallfahrer fährt einfach weiter und wird wenige Kilometer entfernt, nach Zeugenhinweis von der Polizei gestellt (on tape)

Hintergründe zur Flucht noch unklar - Beim Fahrer und Mitfahrer handelte es sich offenbar um zwei alkoholisierte Männer - Festnahme vor Ort - Zum Teil exklusive Bilder - Ersthelfer exklusiv im O-Ton - Zwei Polizei-Töne (Tag+Nacht) -

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 17. Oktober 2020, 21:00 Uhr

Ort: L21 bei Oranienburg, LK Oberhavel, Brandenburg

 

(gs) Unfassbare Unfallflucht nach tödlichem Unfall: Ein Fahrer eines SUV-Geländewagens hat am Samstagabend auf der L21 zwischen Wensickendorf und Zehlendorf bei Oranienburg einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und flüchtete zunächst. Der Mann konnte wenige Kilometer weiter gestellt werden. Die Hintergründe zur Flucht sind noch unklar. Der Mann hatte auf einer Landstraße beím Einscheren nach einem rasanten Überhomanöver einen 55-jährigen Radfahrer erfasst, der daraufhin durch ein Holzzaun hindurch auf eine Pferdekoppel geschleudert wurde. Er war offenbar sofort tot. Ersthelfer leiteten sofortige Reanimationsmaßnahmen ein. Der Verursacher fuhr jedoch weiter, ohne sich um das Opfer zu kümmern, konnte dann aber offenbar im Verlauf einer Fahndung gestellt werden. Das Fahrzeug war schwer beschädigt, ein Reifen war platt. Der Fahrer und sein Mitfahrer wurden von der Polizei vernommen und zu einer Polizeiwache gefahren. "Festnahmegrund ist hier die Fluchtgefahr, weil sie sich auch unmittelbar nach dem Unfall vom Geschehen entfernt haben und erst durch die Polizei gestellt werden konnten", erklärte Kathleen Haase von der Polizei Oranienburg noch in der Nacht. Eine Blutprobe wurde noch vor Ort genommen. Beide Personen waren erheblich alkoholisiert. "Die vorläufigen Ergebnisse der Atemalkoholmessungen betrugen 0,8 Promille und 1,24 Promille", so Haase weiter. Ein Anwohner hatte den Aufprall gehört, war zum Unfallort geeilt und hatte noch versucht, das Opfer zu reanimieren. "Es war ein lauter Knall, kein Quitschen, kein Bremsen, Nix" äußerte Ralf Schuhmacher als Knallzeuge vor Ort.

Inzwischen ergaben die Befragungen, dass ein 66-Jähriger Mann aus Berlin gefahren ist, er habe den Unfall auch bermerkt, wollte sich aber nicht weiter zum Unfall äußern. Sein Führerschein und sein Auto wurden von der ermittelnden Behörde beschlagnahmt. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit Alkohol am Steuer.


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