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bayern
Samstag, 12. September 2020
Garmisch-Partenkirchen, Bayern
News-Nr.: 34059

Partynächte sorgen für Corona-Hotspot:
US-Touristin feiert in Garmisch-Partenkirchen trotz eindeutiger Symptome über mehrere Nächte in Bars – Infektionszahlen schnellen binnen weniger Tage auf 59 Neuinfektionen in die Höhe – Großer Andrang bei Covid19-Testzentrum – 26-jährige „Superspreaderin“ lebt auf Gelände von US-Kräfteund steckte alleine dort 23 Menschen an - Landrat im O-Ton: "Bin sehr verärgert. Sie war bei uns in der Teststation, wurde als Verdachtsfall eingestuft und in Quarantäne gesetzt. Und hat sich trotzdem ins Nachtleben gestürzt!"

Landkreis beschließt Maßnahmen gegen weitere Ausbreitung – Lokale müssen ab 22 Uhr schließen, Personengruppen mit mehr als fünf Teilnehmern nicht gestattet

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Datum: Samstag, 12. September 2020

Ort: Garmisch-Partenkirchen, Bayern

 

(ch) Sie wollte ausgelassen feiern – und ignorierte alle Warnzeichen. Eine 26-Jährige aus den Vereinigten Staaten reiste Anfang September nach Garmisch-Partenkirchen. Obwohl sie eindeutige Symptome aufwies, ging sie mit Freunden und Bekannten feiern und zog mit ihnen an mehreren Tagen durch eine Cocktailbar sowie ein irisches Pub.

Nun der Schock: Binnen weniger Tage wurden insgesamt 54 Menschen positiv auf Covid-19 getestet, davon leben 23 auf dem US-Militärgelände. Damit überschreitet die Zahl der Neuninfektionen die kritische Marke von 50 binnen sieben Tagen. Für das Gesundheitsamt ist es nicht mehr möglich, alle Infektionswege nach zu verfolgen. Vor allem junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren sind gefährdet, dass sie sich an dem Wochenende infiziert haben könnten.

Der Landkreis hat daher mehrere Maßnahmen ergriffen. Zum einen müssen alle Lokale in den kommenden sechs Tagen jeweils um 22 Uhr schließen. Zudem dürfen sich auf öffentlichen Plätzen keine Gruppen von mehr als fünf Personen treffen. Private Feiern können nur noch mit bis zu 50 Personen im Inneren oder 100 Personen im Freien stattfinden.

Außerdem versuchen die Behörden die weitere Infektionskette zu durchbrechen. Daher sind die Garmisch-Partenkichener aufgerufen worden, sich an einem Testzentrum im Ort testen zu lassen. Das Interesse hieran ist groß. Noch vor seiner offiziellen Öffnung erkundigten sich zahlreiche Menschen nach den Möglichkeiten.

Ob die Touristen den Virus bereits aus den USA mitgebracht hatte oder sich am Flughafen infizierte, ist unbekannt. Sie gilt als „Superspreaderin“, da sie in einem hochinfektiösen Zustand mit vielen Menschen Kontakt hatte. Ermittlungen gegen sie werden geprüft. Der Kreis geht von einer weiteren Zunahme der Zahlen in den kommenden Tagen aus.

Wie der Landkreis am Samstag mitteilte, stieg die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 59. Außerdem wurde bekannt, dass die Frau bereits Symptome hatte und getestet wurde. Obwohl sie sich in häuslicher Quarantäne begeben sollte und eindeutige Krankheitshinweise hatte, ging sie dann dennoch feiern.


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