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Nach Partynacht hüfttief stundenlang im Moor gefangen:
18-jähriger versinkt auf Nachhauseweg von Party am frühen Morgen bis zur Taille im Moor - erst am Nachmittag hören Anwohner dank günstigem Wind seine verzweifelten Hilferufe und machen sich auf die Suche - Feuerwehr, Anwohner und Polizei gelingt es nach sechs Stunden, den jungen Mann im unwegsamen Moorgebiet zu finden und zu befreien

Ausführliches Interview mit den beiden Lebensrettern - junger Mann wurde offenbar am Morgen alkoholisiert von Taxifahrer an Landstraße abgesetzt und macht sich zu Fuß auf kilometerlangen Heimweg - wenig später sinkt er im Moorgebiet bis zur Hüfte ein - Ehepaar hört bei Gartenarbeit aus über einem Kilometer Hilferufe und macht sich auf die Suche - Feuerwehr sucht unübersichtliches Moorgebiet mit neuer Katastrophenschutz-Drohne ab - neugegründete Einheit des Landes bei ihrem ersten Einsatz gleich erfolgreich - 18-jähriger kommt dehydriert und orientierungslos ins Krankenhaus

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 2. August 2020, 13 Uhr

Ort: Börgerende-Rethwisch, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

(sg) Es waren zunächst nur ganz klägliche leise Hilferufe, die Christin Pohla und Norman Pentz bei der Gartenarbeit wahrnahmen. Doch es lies den beiden Eheleuten keine Ruhe und so machten sich die 32-jährige und ihr 39-jähriger Mann auf den Weg, um die Herkunft zu erkunden. Nach einiger Suche lokalisierten sie schließlich das Moorgebiet bei Bahrenhorst, immerhin etwa einen Kilometer Luftlinie von ihrem Grundstück entfernt als Herkunftsort der immer mal wieder ertönenden Rufe. Daraufhin alarmierten sie die Polizei und machten sich schließlich zusammen mit den Beamten auf die Suche in dem von zahlreichen Wasserstellen durchzogenen Moorgebiet, in welchem Torf für die Moorheilbäder in Bad Doberan abgebaut wird. Auch wurde durch die Polizei weitere Verstärkung durch Feuerwehr und Rettungsdienst angefordert. Auch eine gerade erst ins Leben gerufene Spezialeinheit des Katastrophenschutzes mit einer Drohne kam zum Einsatz. Mit Hilfe der Luftbilder gelang es, sich in dem unübersichtlichen Gebiet eine Übersicht zu verschaffen. „So war die Koordinierung der Einsatzkräfte wesentlich besser möglich“, berichtet Einsatzleiter Tobias Goldberg, der noch sichtlich begeistert von den neuen Einsatzmöglichkeiten der modernen Technik ist.

Unterdessen gelangten die beiden Eheleute zusammen mit den Polizisten an eine moorastige Wasserstelle, die mit Schilf überwuchert war. Daraus kamen die Hilferufe und so machte sich Norman Pentz, mit einem Seil um die Hüfte durch die Beamten gesichert, auf in das sumpfige Gewässer. Allerdings war das Seil bald zu Ende und bis zu dem bis zur Hüfte im Matsch steckenden jungen Mann waren es noch über 30 Meter. Kurzentschlossen löste der 39-jährige die Seilsicherung und gelangte so zu dem völlig entkräfteten Unglücksraben. Gemeinsam mit den Rettungskräften konnte er wenig später sicher auf festen Boden gebracht werden. Mit starker Dehydrierung und in verwirrtem Zustand kam er in ein Rostocker Krankenhaus.

Die Polizei führte noch einen Alkoholtest durch, der noch 0,88 Promille ergab. Eine Spätfolge der letzten Nacht, in der der 18-Jährige es wohl ordentlich krachen ließ. Am frühen Morgen, so berichtete er seinen Rettern, habe er sich zusammen mit Freunden in einem Taxi auf den Heimweg begeben. Aus noch nicht geklärten Gründen wurde der junge Mann aber an der am Moor vorbeiführenden Landstraße als letzter Fahrgast vom Fahrer abgesetzt - völlig in der Einöde und noch über 15 Kilometer von seinem Zuhause entfernt.

Offenbar verirrte er sich dann in dem weitläufigen und unübersichtlichen Torfmoor und versank letztendlich soweit im Morast, dass er sich selbst nicht mehr befreien konnte. Er rief daher stundenlang um Hilfe und versuchte mit seinem T-Shirt, welches er aufs Schilf warf, sich überhaupt in dem zugewucherten Gebiet bemerkbar zu machen.

Wie durch ein Wunder hörten die beiden Eheleute dank der günstigen Windverhältnisse seine Rufe, denn sonst, da sind sich die beiden Lebensretter einige, wäre das für den jungen Mann wohl böse ausgegangen.

 


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