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Samstag, 25. Juli 2020, 14:42 Uhr
Wesel, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 33693

Inferno nach Flugzeugabsturz in Wesel:
Kleinflugzeug stürzt mitten in Mehrfamilienhaus - Gebäude steht nach Explosion sofort lichterloh in Flammen - drei Tote - Nachbarn retten Zweijährigen aus den Flammen, seine alleinerziehende Mutter stirbt im Inferno

Umfangreiche O-Töne mit Augenzeugen und Anwohnern - Feuerwehr und Rettungsdienst mit Großaufgebot vor Ort - Dachstuhl und mehrere Wohnungen in Flammen - Flugzeug stürzt direkt in Dach des Wohnhauses - Nachbarn retten zahlreiche Bewohner aus den Flammen (Augenzeugen und Ersthelfer im O-Ton) - Ermittlungen zur Ursache laufen

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Datum: Samstag, 25. Juli 2020, 14:42 Uhr

Ort: Wesel, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Anwohner berichten von einem lauten Knall und einem riesigen Feuerball, der aus dem Mehrfamilienhaus in Wesel gegen kurz vor 15 Uhr emporstieg. Kurz zuvor war ein Ultraleichtflugzeug über dem Wohngebiet abgestürzt und direkt in das Dach des mehrgeschossigen Wohnhauses gekracht.

Sofort eilen Nachbarn und Augenzeugen den Bewohnern zur Hilfe. Rasend schnell breiten sich die Flammen in den Wohnungen aus, der Dachstuhl steht unmittelbar nach dem Absturz in Vollbrand. Mehrere Bewohner können aus dem Gebäude gerettet werden. Nachbarn gelingt es sogar, einen zweijährigen Jungen aus der brennenden Dachwohnung zu retten. Für seine alleinerziehende Mutter kommt jede Hilfe zu spät. Sie und die beiden Insassen des Kleinflugzeugs sterben in den Flammen. Der Junge erleidet wie durch ein Wunder nur leichte Verletzungen und wird später in die Obhut der Großeltern gegeben.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilt in das Wohngebiet, darunter auch eine Suchhundestaffel des DRK. Mehrere Hubschrauber flogen die Unglücksstelle an. Die Feuerwehr geht mit zahlreichen Kräften gegen die Flammen vor. Mehrere Drehleitern kamen an dem brennenden Gebäude zum Einsatz, Atemschutzgeräteträger drangen in die brennenden Räume ein und löschen die Flammen.

Unterdessen kümmert sich ein Großaufgebot an Rettungskräften und Notfallseelsorgern um die Anwohner. Zahlreiche Einsatzkräfte suchen die Umgebung ab, da man in einem Garten in der Nähe auch einen Rettungsfallschirm gefunden hat. Ein Polizeihubschrauber kreist über der Unglücksstelle, eine spezielle Einheit der Feuerwehr erkundet aus der Luft die Lage mit einer Drohne. Die Suche im Umkreis verläuft aber vergeblich. Beide Insassen des zweisitzigen Sportflugzeugs, dass aus Marl gestartet war und kurz vor dem Unglück eine Zwischenlandung in Wesel gemacht hatte, verbrennen in dem Inferno. Sie werden am Abend geborgen und zur Obduktion nach Duisburg gebracht. 

Warum es zu dem Unglück kam, ermittelt nun die Polizei. Auch Experten des Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig sind am Abend vor Ort eingetroffen, um die Unglücksursache zu ermitteln. 

 


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