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brandenburg
Freitag, 03. Juli 2020, 15:00 Uhr
Friesack, Landkreis Havelland, Brandenburg
News-Nr.: 33493

Franzose droht ICE in die Luft zu sprengen - Bundespolizei stoppt Zug auf freier Strecke:
GSG 9 nimmt 30-Jährigen Mann fest - Sprengstoffspürhunde durchsuchen Gepäckstücke den gesamten Zug - Spezialkräfte und Katastrophenschutz im Großeinsatz - Hubschrauber im Einsatz

320 Reisende müssen evakuiert werden - Strecke Berlin - Hamburg für mehrere Stunden voll gesperrt - zahlreiche O-Töne mit gestrandeten Reisenden - Entwarnung am Abend - Busse bringen die Fahrgäste weiter nach Hamburg

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Datum: Freitag, 03. Juli 2020, 15:00 Uhr

Ort: Friesack, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(et) Ein 30-jähriger Franzose hat am Freitagnachmittag gedroht einen ICE auf der Strecke Berlin - Hamburg in die Luft zu sprengen. Der wohl verwirrt wirkende Mann hatte erst Fahrgäste angepöbelt und dann in gebrochenem Englisch einem Schaffner von seinem Vorhaben erzählt. Umgehend wurden zahlreiche Einsatz- und Spezialkräfte mobilisiert. Die Bundespolizei stoppte nach dieser Information den ICE in Brandenburg bei Friesack auf freier Strecke. Die rund 320 Reisenden mussten den Zug umgehend verlassen, wurden evakuiert und wurden zum Bahnhof nach Friesack gebracht. Sofort wurde ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und eine Spezialeinheit (SEK) zur Einsatzstelle geschickt. Auch die GSG 9 war vor Ort und konnte kurz darauf den Mann im Zug überwältigen und festnehmen. Augenzeugen berichten von einem ungepflegt aussehenden Mann mit einer abgewätzten Tasche, der Einzige der ohne Mundschutz unterwegs war. 

Die rund 320 Passagiere wurden gegen 13.15 Uhr zunächst auf den Bahnhof in Friesack gebracht und hielten sich am Nachmittag in der Ortschaft auf. Es sei niemand verletzt worden, so die Bundespolizei. Bei dem Mann handelt es sich den Angaben zufolge um einen 30-Jährigen, der einen verwirrten Eindruck gemacht haben soll. 

Die Androhung einer Sprengung des ICE nahmen die Einsatzkräfte trotz seiner offensichtlichen Verwirrung sehr ernst. Spezielle ausgebildete Sprengstoffsuchhunde durchsuchten stundenlang den gesamten Zug. Auch bei der Suche der ganzen Gepäckstücke des Mannes wurden die Spürhunde eingesetzt. Zu den Ergebnissen gibt es aus ermittlungstaktischen Gründen, wie es heißt, jedoch noch keine Angaben. 

 

 


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