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Schwerstarbeit am Vatertag:
Schwimmkran hebt 68 Tonnen schweres Brückenelement aus der Ems - Brücke war nach Schiffsunfall zusammengebrochen und in den Fluss gestürzt

Umfangreiche Kamera und Drohnenaufnahmen der Bergung - zahlreiche Zuschauer nutzen das morgendliche Event als spektakulären Auftakt zum Vatertag - Fluss in Kürze wohl wieder für Schiffe befahrbar

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 21. Mai 2020, 7 Uhr

Ort: Emsbüren, Landkreis Emsland, Niedersachsen

 

(sg) Endlich schwebt das riesige Brückenteil am Haken des großen Schwimmkrans und kann wenig später sicher am Ufer abgesetzt werden. Die Bergungsmannschaft leistete am Morgen des diesjährigen Vatertags auf dem Dortmund-Ems-Kanals Schwerstarbeit, um die wichtige Schifffahrtsstraße wieder frei zu bekommen.

Am 11. Mai hatte ein Binnenschiff die Brücken gerammt (s. NSN-Meldung 33008), die daraufhin einstürzte. Dabei fiel der Mittelteil der Brücke direkt in das Fahrwasser des Dortmund-Ems-Kanals und blockierte dieses so für den Schiffsverkehr. Die Brücke wurde so schwer beschädigt, dass sie abgerissen werden muss. Der Schaden geht in die Millionen. Der Schiffsführer hatte wohl zu wenig Balastwasser getankt, weshalb sein Schiff zu hoch für die Brückendurchfahrt war.

Tagelang hatten Bergungsspezialisten mit Tauchern die Bergung des großen Brückenelements vorbereitet (s. NSN-Meldung 33078). Am Morgen war es nun soweit. Zahlreiche Schaulustige beobachteten das Spektakel und nutzten dieses nicht alltägliche Schauspiel als morgendlichen Auftakt für den Vatertag.

 

Update, 25.5.: Der Schiffsverkehr läuft seit dem Wochenende wieder.

 


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