Ihre Werbung auf Nonstopnews.de
niedersachsen
Samstag, 16. Mai 2020, 6:30 Uhr
A1 bei Gyhum, Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen
News-Nr.: 33046

Spur der Verwüstung auf Autobahnparkplatz:
40-Tonner gerät bei Einfahrt auf Parkplatz außer Kontrolle - Bolide kracht seitlich in Fahrerkabine von parkendem Sattelzug - Unfall-Lkw rammt noch zahlreiche Gegenstände und kommt nach mehreren hundert Metern erst im Pkw-Bereich zum Stehen

Wie durch ein Wunder nur zwei Leichtverletzte - Fahrer des gerammten Lkw war gerade ausgestiegen und hätte wohl in seiner Kabine nicht überlebt - Fahrer des dritten Sattelzuges wurde unsanft aus dem Schlaf gerissen und feiert nun seinen zweiten Geburtstag (im O-Ton) - Unfallursache noch unklar

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 16. Mai 2020, 6:30 Uhr

Ort: A1 bei Gyhum, Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen

 

(sg) Unfassbarer Lkw-Crash auf einem Parkplatz auf der A1 bei Gyhum am frühen Samstagmorgen: Ein rumänischer Lkw-Fahrer wollte offenbar den Parkplatz Glindbusch zwischen den Abfahrten Elsdorf und Bockel in Richtung Bremen anfahren. Dabei befuhr er aber offenbar die Zufahrt mit viel zu hoher Geschwindigkeit und geriet in der leichten Kurve auf den Grünstreifen. Dort wurde eine Laterne das erste Opfer des 40-Tonners, der dann aber fast 200 Meter weiter raste und dort ohne zu Bremsen in das Fahrerhaus eines dort parkenden Sattelzuges krachte.

Der stehende Sattelzug wurde durch den heftigen Aufprall mehrere Meter seitlich versetzt und in einen weiteren danebenstehenden 40-Tonner geschoben.

Für den Unfall-Lkw war die Fahrt damit aber noch nicht gestoppt. Der Bolide aus Italien mit rumänischem Sattelauflieger schoss weiter über die Fahrbahn und dann mitten in die durch einen Grünstreifen abgetrennte Pkw-Parkzone. Dort walzte das Geschoss noch eine massive Tisch-Sitzgelegenheit, einen Müllcontainer und einen Findling nieder. Der schwere Steinbrocken wurde meterweit auf die Fahrbahn geschleudert. Erst danach kam der 40-Tonner zum Stehen. Das Fahrerhaus wurde durch die diversen Zusammenstöße massiv deformiert. Wie durch ein Wunder wurde der rumänische Fahrer aber nur leicht verletzt.

Noch viel mehr Glück aber hatte der Fahrer des ersten gerammten Sattelzuges. Die Aufschlagstelle lag unmittelbar in höhe der Koje, wo um diese Zeit meist die Fahrer ihren verdienten Schlaf halten. Doch der ukrainische Brummi-Fahrer war nur wenige Minuten zuvor aufgestanden und befand sich gerade neben seinem Fahrzeug, um dieses für die Weiterfahrt vorzubereiten. Er konnte sich mit einem beherzten Sprung noch in Sicherheit bringen und erlitt wie durch ein Wunder nur eine Beinverletzung.

Auch der dritte Fahrer, Alex Raudarica aus Rumänien, kann heute seinen zweiten Geburtstag feiern. Er wurde im Schlaf durch den unsanften Aufprall geweckt. Wäre der Unfall-Lkw nur wenig später über den Parkplatz gerast, wäre der andere Lastwagen, so der Fahrer im Interview, wohl schon weg gewesen und es hätte seinen Scania-Lkw mit voller Wucht getroffen. Zu diesem Zeitpunkt lag Raudarica aber schlafend in seinem Bett und hätte einen solchen Crash wohl kaum überlebt. „Dann würde ich jetzt hier nicht mehr stehen“, sagt der sichtlich geschockte Trucker später vor der Kamera.

Warum der Lkw-Fahrer so die Kontrolle über sein Gefährt verloren hat und wohl auch kaum gebremst hat, ermittelt nun die Polizei. Vermutlich war der Mann völlig übermüdet.

 


Zusatzinfos vorhandenWeiterführende Infos zum Thema:
Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.
Sehr geehrter Kunde,

wir möchten ihnen unsere Agenturinhalte ohne störende Werbebotschaften darstellen.

Bitte nutzen Sie dazu in Zukunft unser b2b-Portal unter

www.nonstopmedia.de.

Ihre Zugangsdaten bleiben gleich, sie werden nach Login auf der dortigen Seite sofort auf die bekannten Inhalte von NonstopNews weitergeleitet - werbefrei.

Diesen Hinweis ausblenden.