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Gefahr: Unaufmerksamkeit im LKW-Führerhaus!
Lastwagenfahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt - Feuerwehr muss mit spezieller Bühne zur Rettung anrücken - Reportage-Hintergrund: Polizei auf A1 hat Lastwagen-Fahrerkabinen mit speziellem Überwachungs-Fahrzeug im Visier

Wir haben neben dem aktuellen Unfall von der A1 bei Oyten kürzlich gedrehten Reportage-Content inkludiert - Ziviler-VW-Bus mit versteckter Kamera auf Dachgepäckträger ermöglich Einblick in Fahrerkabine

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 25. März 2020, 21:45 Uhr

Ort: A1 FR HH Höhe Oyten, Landkreis Verden, Niedersachsen

 

(tf) Auf der A1 bei Oyten fuhr am Mittwochabend ein 40-Tonner auf einen vorausfahrenden 40-Tonner auf, dabei erlitt der auffahrende Trucker schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst alleine konnte den Lastwagenfahrer nicht retten und holte die Feuerwehr zur Hilfe. Zwar war der Trucker nicht eingeklemmt, aber die Höhe des Führerhauses war das Problem. Die Feuerwehr hatte eine spezielle Rettungsbühne im Gespäck, mit der die Rettung des Verletzten problemlos über die Bühne ging. 

 

Ein Unfall von vielen auf der A1 - beispielhaft für eine wahre Unfallserie. Häufige Ursache Unaufmerksamkeit durch Ablenklung in der LKW-Fahrerkabine. Unfälle mit Lastwagen am Stauende gehören leider zum Tagesgeschäft der Autobahnpolizei, die oft verheerende Folgen aufarbeiten muss. 

Die Polizeidirektion Oldenburg hat der Unfallursache "Unfaufmerksamkeit" nun den Kampf angesagt und einen speziellen Überwachungswagen im Einsatz. Cliff Sprenger von der Autobahnpolizei Ahlhorn ist inzwischen der Experte rund um Ablenkung in der Fahrerkabine und fast täglich auf der A1 unterwegs. Auf dem Dach ihres unauffälligen zivilen VW-Busses ist nicht nur eine Leiter auf dem Dachgepäckträger montiert, sondern auch eine kleine Kamera mit erhöhtem Blick direkt in die hohe Fahrerkabine der Lastwagen. Vom Tablet aus hat Sprenger direkten Live-Einblick auf das, was der LKW-Fahrer neben ihn gerade am Steuer so macht: Telefonieren, Zeitung lesen, Butterbrot schmieren. "Das Video zeigt wesentlich mehr, als wir mit unseren Augen wahrnehmen können", so Sprenger, während er in der Vorbeifahrt die LKW-Fahrer beobachtet: Ein Handy am Ohr - eine der vielen Ablenkungsbeispiele. "Meine Frau hatte angerufen," so der betroffene Trucker bei der späteren Kontrolle, "wenn ich den Anruf nicht annehme, dann habe ich auch ein Problem." Ein geringes Problem vielleicht gegen die nun fälligen 125 Euro und den Punkt in Flensburg. "Oftmals sind die Leute einsichtig", so Sprenger, "vor allem, wenn wir denen sagen, dass wir ein Video haben."

Der Videowagen, der zunächst nur als Pilotprojekt gedacht war, ist seit Anfang des Jahres nun im Schichtbetrieb im Dauereinsatz, um LKLW-Fahrer zum mahnen und zu wahren - denn Streß und Ablenkung werden in der Corona-Krise womöglich sogar noch verschärft.

 

 

 


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