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Bundeswehrkrankenhaus eröffnet Corona-Station:
"Ein Kraftakt, eine absolute Ausnahmesituation" - Isolierstation als spezielle Intensivstation ausgebaut - Betreuung von bis zu 24 Patienten möglich - Unterstützung durch andere Truppenteile und Sanitätsregimente, personell und mit Material

Mediziner sehen sich Ansturm gerüstet, jedoch kann keiner wissen, wie sich die Ausnahmesituation weiterentwickelt - Personal aus gesamten Klinikbereich zusammengezogen - Weitere Aufstockung gegebenenfalls möglich - Erfahrung im Bereich der Infektionsbehandlung durch humanitäre Maßnahmen des Auswärtigen Amtes bereits vorhanden

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 24. März 2020

Ort: Ulm, Baden-Württemberg

 

(tf) Bundeswehrkankenhaus in Ulm wappnet sich für den Ansturm und eröffnet spezielle Corona-Station. Die Anzahl der Patienten, bei denen eine Coronainfektion nachgewiesen ist, steigt auch in Deutschland noch weiter an. Immer wieder kommt es zu schweren Verläufen, bei denen Krankenhaus- oder Intensivstationsaufenthalte nötig sind. Deswegen hat das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm schon jetzt seine Kapazitäten in diesem Bereich hochgefahren. Es wurde eine komplette Isolierstation aus dem Boden gestampft, mit bis zu 22 Behandlungplätzen für Schwerkranke COVID-19 infizierte. "Ein Kraftakt, eine absolute Ausnahmesituation", so stellt Prof. Dr. Matthias Helm die aktuelle Situation für alle dar.

 

Dabei kann das Personal im Bundeswehrkrankenhaus auf langjährige Erfahrungen und das damit verbundene KnowHow bei der Behandlung von infektiösen Patienten zurückgreifen. In den vergangnen Jahren behandelte die Ärzte und Pflegekräfte bereits zahlreiche Libyer und Ukrainer, die mit schweren Kriegsvereletzungen als humanitäter Maßnahme des Auswärtigen Amtes nach Ulm gebracht wurden und dort während teilweise monatelanger Therapie auch mehreren Operationen unterzogen wurden. Um die personelle Kapazität aufzustocken wurde nicht nur im gesamten Krankenhaus qualifiziertes Personal zusammengezogen, sondern auch Unterstützung aus anderen Bereichen angefordert, beispielsweise vom eng verbundenen Sanitätsregiment in Dornstadt.

 

Dieses und auch anderere Truppen- und Sanitätsregimente der Bundeswehr stehen auch für Materiallieferungen bereit. Zusätzlich hat das Verteidigungs- und das Gesundheitsministerium materielle Unterstützung zugesagt. Der Pressetermin macht deutlich, mit welchem Aufwand die Behandlung eines Corona-Patienten der intensivpflichtig ist, verbunden sein kann. Nach den Erfahrungen anderer Länder, so Prof. Dr. Matthias Helm, liege ein Patient 8 bis 14 Tage beatmet oder mit unterstützender Beatmung auf Intensivstation. Darüber hinaus kann eine weitere intensivmedizinische Betreuung notwendig sein, was natürlich Kapazitäten lange bindet.

 


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