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Coronakrise sorgt für problematische Regelungen:
Handwerker dürfen noch nach Wangerooge - Tochter darf pflegebedürftige Mutter nicht besuchen und pflegen

Aktuelle Bilder von Baustellen auf der Insel sowie ein O.Ton mit der Patientin - Landkreise justieren nach und schränken nun auch den Zugang für Handwerker stark eins

Bildergalerie vorhanden

Datum: Montag, 23. März 2020

Ort: Wangerooge, LK Friesland, Niedersachsen

 

(ah) Die Coronakrise sorgt überall für Handlungsbedarf und somit auch für notwendige Regelungen von offizieller Seite. Da diese Regelungen teilweise mit heißer Nadel gestrickt werden müssen, bleibt es nicht aus, dass hier und da Problematiken entstehen, die auf Unverständnis stoßen können.

Für Handwerker ist es etwa noch möglich, auf die ostfriesischen Inseln zu fahren und dort zu arbeiten, während alle Touristen die Inseln verlassen mussten und nur noch Personen mit einem dort gemeldeten Erstwohnsitz bleiben dürfen.

Für Anke Schweer, eine schwerkranke Insulanerin, ist diese Regelungextrem schwierig: Ihre Tochter macht derzeit eine Berufsausbildung auf dem Festland und musste daher ihren Erstwohnsitz dorthin verlegen. In ihrer Freizeit, vor allem an den Wochenenden, hat die Tochter sich jedoch um die Mutter und den ebenfalls kranken Vater gekümmert, doch nun ist dies vorerst nicht mmöglich, da sie eine Zugangsberechtigung braucht. Für Anke Schweers ist dies nur schwer nachzuvollziehen, vor allem wenn sie sieht, dass Handwerker für teils eher unwichtige Arbeiten auf die Insel reisen dürfen: "Ich muss einen Aufstand für di dringend notwendige Zugangsberechtigung veranstalten und sehe dann die Massen an Handwerkern, die auf die Insel gekarrt werden"

Die Problematik ist nun aber offenbar auch in der Politik angekommen und so soll nun nachjustiert werden: Der Landkreis Friesland hat eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach Handwerker nur noch für Notalleinsätze, die Gas, Strom und Wasser betreffen, nach Wangerooge dürfen. Auf anderen Nordseeinseln wie Norderney, die zum Landkreis Aurich gehören, gelten ähnliche Allgemeinverfügungen schon seit Montagmorgen.

 


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