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Wenn man eine Grube gräbt...
Sanierungsarbeiten an historischem Doppelhaus gehen gründlich schief – Besitzer hebt große Mengen Erde für Kellergeschoss aus – Haushälfte von Gebäude aus 18. Jahrhundert stürzt komplett ein – Feuerwehr evakuiert Senior aus zweiter Hälfte – Einsatzkräfte warnen: „Wenn ich Arbeiten an tragenden Wänden durchführe, immer Statiker miteinbeziehen!“

Statiker kann Sicherheit von Doppelhaus nicht mehr gewährleisten – Unklar, wieso Besitzer großflächige Grube ausgehoben hat

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 13. Februar 2020, 22:30 Uhr

Ort: Berlin-Wannsee

 

(ch) Diese Sanierungsarbeiten gingen gründlich schief. Am Abend wurde ein Großaufgebot der Berliner Feuerwehr zu einem Anwesen im Stadtteil Wannsee alarmiert. Hier hatten Anwohner ein dumpfes Geräusch wahrgenommen und festgestellt, dass ihr Nachbarhaus nicht mehr stand. Denn Teile eines Doppelhauses aus dem 18. Jahrhundert waren komplett eingestürzt. Glücklicherweise konnten Befürchtungen, wonach möglicherweise Menschen verschüttet sein könnten, schnell zerschlagen werden. Denn die betroffene Haushälfte wurde gerade saniert und stand leer. Hier könnte möglicherweise auch die Ursache für das Unglück liegen. Der Besitzer hatte in den vergangenen Wochen große Teile des Grundstücks weggebaggert und direkt angrenzend an das Gebäude eine Grube ausgehoben. Dabei entfernte er anscheinend auch derart wichtige Teile des Fundaments, dass die Doppelhälfte einstürzte und in das Loch rutschte. Angebrachte Stützen in dem Haus deuten darauf hin, dass das drohende Problem dem Hausherren schon zuvor bewusst gewesen sein könnten. Die Feuerwehr sensibilisierten dafür, bei Sanierungen an tragenden Wänden immer Fachmeinungen einzuholen. „Wenn man Arbeiten am Mauerwerk macht, sollte man das immer mit Statiker absprechen“, so Maximilian Müller. „Sonst greift man in Gebäudestatik ein und dann passiert es, dass Wände einstürzen.“

Ein 83-jähriger Mann, der in der zweiten Haushälfte lebte, musste durch die Einsatzkräfte evakuiert werden. Er kam bei Nachbarn unter. Ein Statiker der Stadt kontrollierte das Haus und konnte eine Einsturzgefahr des kompletten Anwesens nicht ausschließen. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen nun übernommen.


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