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Fremdenfeindlicher Brandanschlag:
Restaurant brennt in der Nacht aus - Hakenkreuze auf Objekt gesprüht - Polizei geht von Vorsatz aus - Staatsschutz übernimmt Ermittlungen - Besitzer hat Migrationshintergrund

Autofahrer sieht Dachstuhl rauchen und hält an - Glücklicherweise nur Geschäftsgebäude - Einsatzkräfte evakuieren Personen aus angrenzenden Häuserteilen - Keine Verletzten

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 13. Februar 2020, 03:30 Uhr

Ort: Syke, Landkreis Diepholz, Niedersachsen

 

(tf) Ein Brand in einem Restaurant, keine Seltenheit, aber doch etwas Mögliches. Finden sich jedoch Hakenkreuze an dem Gebäude und der Betreiber hat einen Migrationshintergrund, so wie am Donnerstagmorgen in Syke, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren und der Staatsschutz übernimmt die weitere Angelegenheit. 

 

Es ist gegen 4 Uhr am Donnerstagmorgen, als ein junger Mann von einem Freund nach Hause fährt. Sein Weg führt ihn dabei über die B6 durch Syke. Plötzlich ist er irritiert, denn Rauch nebelt einen Dachstuhl ein. "Ich habe erst einen Kamin vermutet, aber das war zu stark", erzählt er. Sofort hält er, im Gegensatz zu den vier nachfolgenden Wagen an, wendet und leuchtet das Gebäude mit seinem Fernlicht an. Ihm ist klar: Dort muss es brennen und jede Sekunde zählt. Er wählt den Notruf und springt aus dem Auto, um zu schauen, ob er helfen und Menschenleben retten kann. Zum Glück handelt es sich um ein Restaurantgebäude und die Einsatzkräfte sind schnell da. Diese evakuieren dann sechs unverletzte Personen aus angrenzenden Gebäudeteilen. Kurzfristig mit der Brandbekämpfung beginnend, gelingt es den Floriansjüngern die Flammen auf den Betrieb zu beschränken. Trotzdem fordert die Einsatzleitung Atemschutzgeräteträger nach, weil sie Angst haben, dass das Feuer sich über den Dachstuhl ausbreitet.

 

Nicht das einzige Problem, welches die eingesetzten Kräfte bei den Löscharbeiten entdecken. Im rückwärtigen Bereich ist nicht nur eine Türe eingeschlagen, sondern auch die Schmiererei eines Hakenkreuzes auffällig. Nachdem der Betreiber des Restaurants einen Migrationshintergrund hat, steht schnell ein fremdenfeindliches Motiv im Raum. Die Kollegen vom Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion in Diepholz rücken an und übernehmen noch während des Löschens die Ermittlungen. Fahndungen nach unbekannten Tätern laufen an, jedoch bislang erfolglos. Weitere Informationen zu dem Brandanschlag geben die Beamten aus ermittlungstechnischen Gründen jedoch nicht heraus. 

 

Obwohl ermittelt wird, lässt sich die Feuerwehr deshalb nicht von ihrer eigentlichen Aufgabe ablenken. Effektiv gehen die eingesetzten Kräfte vor und so gilt lediglich das Restaurant selbst als nicht nutzbar. Die Bewohner können wohl nach den Belüftungsarbeiten noch in den Morgenstunden in ihre Wohnungen zurückkehren. Bleiben nur noch die Fragen im Raum stehen: Wer tut so etwas und wie? Denn dass es ein fremdenfeindlicher Hintergrund ist, der zu dem Brand führte, davon geht die Polizei aus.


Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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