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Freitag, 17. Januar 2020, ca. 09:00 Uhr
Hude-Wüsting, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 31853

Kuh stundenlang in stinkendem Labyrinth gefangen:
Kühe stürzen in Gülleschacht unter Stallboden - Feuerwehr kann zwei Tiere rasch retten, dritte Kuh irrt lange Zeit durch unteridische, stinkende Gänge - Helfer können die Kuh schließlich zu Öffnung locken und mit schwerem Gerät herausziehen

Alle Tiere wohlauf - Eine Kuh hatte vermutlich unglücklich mit den Klauen die Bohlen über dem Schacht angehoben - Umfangreiches Material vom Einsatz und der Rettung sowie O-Töne mit der Feuerwehr und dem Landwirt - "Da sind nur etwa 30-40 Zentimeter Luft zwischen Gülle und Spaltenboden - allein zum Hineinsehen mussten die Kameraden Atemschutz tragen" - "Die Feuerwehr hat das super hingekriegt"

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Datum: Freitag, 17. Januar 2020, ca. 09:00 Uhr

Ort: Hude-Wüsting, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ah) Tierrettungseinsätze kommen bei der Feuerwehr durchaus vor, doch einen Fall wie am Freitag dürfte den Kameraden wohl noch nicht untergekommen sein: Gleich drei Kühe stürzten in einem Stall in Wüsting im Landkreis Oldenburg in eine Güllegrube unter dem Stallboden und mussten mit schwerem Gerät gerettet werden. Während die ersten beiden Tiere rasch aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnten, stellte sich die Lage bei der dritten Kuh als weitaus schwieriger dar.

Die Kuh hatte sich bereits auf den Weg durch das dunkle und stinkende Labyrinth gemacht und war um einige Biegungen herumgewatet, so dass die Helfer schlicht und einfach nicht mehr an sie herankamen, \"Man muss sich das wie bei einem Slalom vorstellen\", so Feuerwehrsprecher Gerog Schecke.

Landwirte und Feuerwehrleute versuchten nun, den ungefähren Standort des Tieres durch die Schlitze im Holzboden zu bestimmen, um sie dann in Richtung einer möglichen Öffnung zu locken. Dies gelang schließlich, woraufhin der schwere Spaltboden geöffnet wurde. Für die Feinarbeit mussten die Feuerwehrle nun Atemschutz anlegen: \"Da sind nur etwa 30-40 Zentimeter Luft zwischen Gülle und Spaltenboden - allein zum Hineinsehen mussten die Kameraden Atemschutz tragen\".

Nach mehreren Stunden harter Arbeit konnte die Kuh schließlich mithilfe eines Teleskopladers aus der Güllegrube gehoben werden - wie die beiden anderen Kühe stinkend und dreckig, aber bis auf einige Schrammen unverletzt. Der \"Unfall\" war übrigens offenbar selbstverschuldet: Eine Kuh hatte vermutlich unglücklich mit den Klauen die Bohlen über dem Schacht angehoben, so dass die Tiere in die Grube stürzen konnten. Dumm gelaufen, aber zum Glück ging es gut aus. Landwirt Wilfried Siems ist auf jeden Fall glücklich und dankbar: \"Die Feuerwehr hat das super hingekriegt\".

 

 


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