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Das stinkt zum Himmel:
Großeinsatz in Oranienburger Innenstadt - Buttersäureaustritt sehr warscheinlich - Feuerwehr sucht gesamtes großes Mehrfamilienhaus vom Keller bis unters Dach ab - 20 Personen müssen aus fünfgeschossigem Wohnhaus evakuiert werden - Großeinsatz über 7 Stunden in Oranienburg

Spezialeinsatzkräfte in Chemikalienschutzanzügen - Sperrkreis eingerichtet - Nachalarmierung zur Nacht - Anwohner mit Fluchthauben durchs Treppenhaus evakuiert - Feuerwehr schleppt zum Teil große Einrichtungsgegenstände aus Kellern - Plötzlich breiten sich die Dämpfe auch im Einsatzfahrzeug und auf der Straße aus - Vermutung, dass die Einsatzkräfte selbst den Stoff weiter verteilen - Bodenprobe vom Linoleum wird genommen und zum LKA zur Untersuchung geschickt

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 09. Januar 2020, 18:30 Uhr

Ort: Oranienburg, Brandenburg

 

(jl) In der Bernauer Straße in Oranienburg stank es am Donnerstagabend ganz erbärmlich. „Es hat gezogen in der Nase, als ob jemand gestorben wäre. Nach Verwesung, ich hatte sofort einen Brechreiz“, beschreiben die Anwohner. Aber wo kam der ätzende Geruch her? Mit einem Großaufgebot rückte die örtliche Hauptamtliche Feuerwehr und viele freiwillige Helfer an, Spezialkräfte in Chemikalien und Säureschutzanzügen wurden hinzugezogen. Gefahrguteinsatz in der Innenstadt von Oranienburg. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde die wichtige Hauptverkehrsstraße voll gesperrt. Irgendwo in dem großen fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus musste die Ursache liegen. Was genau es war, wusste man zunächst nicht. Aufgrund des beißenden Gestanks gingen die Kräfte vor Ort aber von Buttersäure aus. 

Die 20 Bewohner des Hauses wurden aufgrund der starken Geruchsbelästigung sofort evakuiert. Mit Fluchthauben wurden sie durchs Treppenhaus geführt. Ein Sperrkreis wurde eingerichtet. Die Einsatzkräfte durchkämmten bis in die Nacht das gesamte Gebäude, vom Keller bis unters Dach. Sie schleppten große Einrichtungsgegenstände wie Vitrinen und Kühlschränke aus den Kellern, untersuchten alles ganz genau, aber fanden keine Ursache. Keine Spur von der Quelle der Ausdünstungen. Zur Nacht wurden weitere Spezialkräfte und Atemschutzträger zur Unterstützung hinzugezogen. Ein spezieller Messwagen unterstütze die Kräfte bei den Gefahrgutmessungen. Irgendwann breiteten sich die aggressiven Dämpfe dann plötzlich im Einsatzraum aus. Auch auf der Straße wurde es immer unerträglicher. Zunächst ging man davon aus, dass der unbekannte Stoff durch den Wind verbreitet wird, dann kam man aber auf den Gedanken, dass möglicherweise die Einsatzkräfte selbst die Substanz mit ihren Schuhen verteilten. Also beschlossen die Einsatzkräfte eine Bodenprobe vom Flur und den Treppen zu nehmen. Stücke des Linoleumbodens wurden herauszuschneiden um diese zur weiteren Untersuchung zum LKA zu schicken. 


Der Einsatz lief bis spät in die Nacht. Auchnach über 7 Stunden im Einsatz konnte die genaue Ursache nicht festgestellt werden. Die Anwohner durften am Donnerstag zunächst nicht in ihre Wohnungen zurück. Sie wurden vom Deutschen Roten Kreuz und dem Katastrophenschutz vor Ort in einem Zelt betreut.  Es wurden in der Nacht Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Trotzdem fühlten sich einige ziemlich hilflos, teilweise Eltern mit kleinen Kindern, nachdem sie schon stundenlang auf der Straße gestanden und gewartet hatten, was als nächstes passieren würde. Permanent von diesem erbärmlichen Gestank umgeben der nach „faulen Eiern, Käse, Erbrochenem“ roch. „Das ist abartig!“

 


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