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Endspurt-Wochenende für den besten Weihnachtsbaum:
Am Forsthof Prüser dreht sich das ganze Jahr alles um Weihnachtsbäume – aber am dritten Adventswochenende fordert ein Mega-Run auf die schönste Tanne alle Kräfte des Familienbetriebs

Wir haben einen ganzen Tag auf dem Hof reportagig begleitet: Vom Ausliefern der frischen Bäume für den Marktverkauf, über das sägen und sammeln der Bäume auf der Plantage und das Prüfen der neuen Setzlinge bis zum Event auf dem Feld mit Bäumen zum Selberschlagen bei Stockbrot und Glühwein – 1,3 Millionen Bäume stehen auf 160 Hektar Anbauflächen rund um den Ort

Bildergalerie vorhanden

Datum: 15. Dezember 2019 – drittes Adventswochende

Ort: Hellwege, LK Rotenburg, Niedersachsen

 

(gs) Endspurt im Weihnachtsfieber: Nur noch neun Tage bis zum Fest der Feste. Bei Familie Prüser in Hellwege vor den Toren Bremens ist aber von der Weihnachtsruhe überhaupt nichts zu spüren. Das dritte Adventswochenende ist für die Prüsers nämlich das arbeitsreichste Wochenende des Jahres, denn die Prüsers sind die Chefs über tausende Weihnachtsbäume. Wir haben das emsige Treiben auf dem Forsthof Prüser für einen Tag begleitet.

Während viele noch schlafen, ist auf dem Forsthof Prüser schon Hochbetrieb. Noch vor Sonnenaufgang müssen drei große Lastwagen mit je 200 frischen Tannen beladen werden, um auf den Märkten der Region die frischeste Ware anbieten zu können. „Die gehen nach Bremen oder Delmenhorst und bis nach Hamburg“, erklärt Junior-Chef Sören Prüser (27). Zusammen mit seinem Vater leitet er den Familienbetrieb und hat an diesem Tag alle Hände voll zu tun. Kaum sind die LKW verladen, kommen erste Geschäftskunden vorgefahren. Bernd Lohmann verkauft schon im 36. Jahr Weihnachtsbäume und schwört auf die heimische Qualität, denn Prüsers Bäume kommen nicht von Plantagen in Dänemark oder gar Sibirien. Die Weihnachtsbäume auf dem Forsthof werden auf den Feldern rund um den Ort geerntet – und das sind Hunderttausende. Auf 160 Hektar hegen und pflegen die Prüsers das ganze Jahr über ihre Bäume – pro Hektar 8500 Stück. Über 1,3 Millionen Bäume sind es aktuell. Und stündlich werden es derzeit weniger, denn während die ersten Privatkunden vorfahren, laufen auf den Feldern wenige hundert Meter weiter schon die Kettensägen und Maschinen. Zuvor ausgewählte Bäume werden bereitgelegt und mit einer speziellen Maschine angefräst und sofort verpackt. „Dadurch, dass die Bäume auf dem Feld durch die Maschine angespitzt werden, erleichtert es die Arbeit enorm,“, erklärt Sören Prüser bei leichtem Regen, „die Maschine ist extra für Weihnachtsbaum-Produzenten“.

Doch bis die Bäume geernet werden, ist ein langer Weg: Dreijährige Setzlinge werden im Frühjahr und Herbst angepflanzt und brauchen regelmäßige Pflege, nicht alle haben zudem den trockenen Sommer überlebt. Sören Prüser zeigt voller Stolz die Kinderstube, das Feld mit tausenden Setzlingen. Erst in 6 Jahren werden hier erste Weihnachtsbäume geerntet werden.

Auf einem anderen Feld ganz in der Nähe sind die Bäume reif für die Säge. Dort haben die Prüsers sogar einen kleinen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Mit Glühwein und Stockbrot am Lagerfeuer wird das Aussuchen des schönsten Weihnachtsbaumes zelebriert. Und diese Suche kann schonmal zu innerfamiliären Diskussionen führen: Zu breit, zu kurz, zu schief. Bei Familie Edel helfen auch die beiden Kinder Leona und Dominik tatkräftig mit, Papa Dimitri führt die Handsäge, während Mutter Kristina die Regie hat – Familientradition zu Weihnachten. Immerhin gibt es als Dank Kinderpunsch.

Am Forsthof selber holen im Minutentakt Ehepaare und Familien bereits geschlagene Bäume ab. „Ein Baum über zwei Meter kostet schnell mal 40 Euro“ erzählt Forsthof-Mitarbeiter Thomas Pratzwald. Das sei viel Geld für eine kurze Zeit, aber den Luxus leisten sich die Leute. „Die Frau bestimmt das meist, sie ist die Cheffin im Haus, sonst hat der Mann verloren“, plaudert der Verkäufer aus dem Nähkästchen.

Aber wie verlebt eine Familie, die jeden Tag im Jahr mit Weihnachten zu tun hat, eigentlich das eigene Fest? „Wird sind Weihnachten froh, dass wir alles geschafft haben, der Akku ist dann leer,“ erzählt Rainer Prüser, „aber wir feiern trotzdem ganz traditionell, es ist ja nicht jeden Tag ist bei uns Weihnachten“. Doch nach dem Fest ist vor dem Fest: „Nach den Feiertagen haben wir mit Aufarbeitung zu tun, die Arbeit geht gleich weiter“, ergänzt Juniorchef Sören Prüser. Denn auch im Jahr 2020 werden alle wieder auf die Suche gehen nach dem schönsten Weihnachtsbaum.

 

 

 


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