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Mittwoch, 20. November 2019, 22:45 Uhr
Königslutter, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
News-Nr.: 31462

Lkw trifft Fahranfänger mit voller Wucht:
18-Jähriger brettert ungebremst aus 30er Zone über ampelgeregelte Kreuzung einer Bundesstraße – Genau in dem Moment vorbeifahrender 40-Tonner prallt ungebremst in Beifahrerseite des Kleinwagens – Auto schleudert zerstört in Hecke – Gesundheitszustand von lebensgefährlich verletztem Fahrer verschlechtert sich rasant, sodass Feuerwehr schnelle Crashrettung durchführt

Tachonadel des VW Polo bleibt bei 70 Stundenkilometer stehen – Ampelanlage an Kreuzung war ausgeschaltet - Aufgewühlte Angehörige des jungen Mannes eilen zum Unfallort und müssen durch Rettungskräfte zurückgehalten werden – Lastwagen muss ebenfalls schwer beschädigt abgeschleppt werden

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 20. November 2019, 22:45 Uhr

Ort: Königslutter, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

 

(fr) Eine Sekunde kann manchmal zwischen Leben oder Tod entscheiden. Eine Sekunde, in der jemand ist, wo er vielleicht gerade nicht sein sollte, sorgt dafür, dass das Schicksal gnadenlos zuschlagen kann. So geschehen am Mittwochabend in Königslutter. Mit augenscheinlich hohem Tempo fährt ein 18-Jähriger mit seinem VW Polo durch eine 30er-Zone. An der Kreuzung zur Bundesstraße 1, die tagsüber durch eine Ampel geregelt ist, die jedoch abends ausgeschalten ist, bremst er jedoch nicht ab. Mit unvermindertem Tempo schießt er über die Kreuzung und hat diese eigentlich schon fast überquert – als es plötzlich kracht.

Denn zur gleichen Zeit war ein Sattelzugfahrer auf der Bundesstraße in Richtung Cremlingen unterwegs. Der Mann am Steuer des 40-Tonners hat keine Chance mehr zu reagieren. Binnen Sekundenbruchteile schießt der Kleinwagen auf die Straße und kollidiert mit der Front der Zugmaschine. Von dort schleudert das Auto sich drehend in den Zaun eines Wohnhauses, wo er zerstört stehen bleibt. Der Lkw kommt einige Meter weiter ebenfalls schwer beschädigt zum Stillstand.

Der junge Mann im Volkswagen ist zwar nicht eingeklemmt, aber sitzt bewusstlos am Steuer seines Autos. Die Feuerwehr beginnt sofort mit seiner Befreiung. Doch noch während den ersten Arbeiten verschlechtert sich sein Gesundheitszustand rapide. Sofort leiten die Helfer eines sogenannte Crashrettung ein, bei der sie schnellstmöglich und noch weitere Verletzungen in Kauf nehmend den 18-Jährigen aus dem Auto holen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wird er im kritischen Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lastwagens erlitt einen Schock.

Behindert wurden die Feuerwehrarbeiten durch aufgewühlte Angehörige des Opfers. Diese wohnten nicht weit von der Unfallstelle weg und waren zu dieser geeilt. Immer wieder hatten sie versucht zu dem jungen Mann zu gelangen und mussten durch die Einsatzkräfte zurückgehalten werden. Die Polizei zeigte sich später angesichts der dramatischen Situation verständnisvoll, appellierte aber auch an alle, den Profirettern den Platz zu lassen, damit diese ihre Arbeit machen können. Jene haben die Beamten ebenfalls aufgenommen. Sie müssen nun herausfinden, wieso der 18-Jährige die blinkende Ampel ignoriert hatte. Auch seine gefahrene Geschwindigkeit spielt eine Rolle. Denn die Tachonadel des VW blieb bei Tempo 70 stehen.


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