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Spektakuläre Großübung im Tunnel:
Herausforderung “Einsatz im Tunnel“ - 200 Einsatzkräfte proben großes Unfallszenario unter realistischen Bedingungen mit Statisten als Opfer

Fiktiver Unfall mit mehreren Fahrzeugen und rund zehn, zum Teil Schwerverletzten - Während Rettungsmaßnahmen fängt ein Fahrzeug Feuer-Crashrettung, Löschmaßnahmen und Entrauchung mit Hochleistungsentlüftern - Fazit: Übung ist größtenteils abgelaufen, wie geplant, gut strukturiert und organisiert, Probleme allerdings bei der Kommunikation aufgrund der Technik im rund 480 Meter langen Tunnel - Bilder auch von GoPro und Bodycam

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 29. Oktober 2019, (Übungszeitpunkt 19. Oktober)

Ort: Dußlingen, Baden-Württemberg

 

(jl) Alle vier Jahre muss in dem rund 480 Meter langen Tunnel an der B27 in Dußlingen eine groß angelegte Übung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst stattfinden. Im Ernstfall sollen die Einsatzkräfte dadurch entsprechend geschult und geübt sein. Gerade in einem Tunnel können Unfälle schnell zu einer großen Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. 

Die Übung fand in diesem Jahr am Samstag den 19. Oktober statt. Mehrere Fahrzeuge waren in dem Tunnel in einen Unfall verwickelt. Es gab rund zehn Verletzte, davon wahren einige schwer verletzt und zum Teil in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Eines der Fahrzeuge sollte mit Gefahrgut beladen sein, dies bestätigte sich vor Ort aber nicht.

Als erstes erfolgte die Rettung der Leichtverletzten, dann die patientengerechte Rettung der Schwerverletzten. Mit hydraulischem Rettungsgerät, Schere und Spreizer, trennten die Feuerwehrleute Türen und Dächer ab. Dann musste alles plötzlich ganz schnell gehen. Keine schonende Rettung mehr, Crashrettung, es brennt. Eines der Unfallfahrzeuge hatte Feuer gefangen. Im Tunnel breitete sich rasant giftiger Rauch aus, der mit künstlichem Nebel dargestellt wurde. Alle mussten so schnell es nur ging raus.

Die Feuerwehr führte bei dieser Übung auch Rauchversuche durch. „Um zu schauen, wie sich der Rauch bei einem tatsächlichen Brand ausbreiten würde“, erzählt Frank Klett, Kommandant der Feuerwehr Dußlingen. Und inwiefern sie die Möglichkeit hätten, den Tunnel maschinell rauchfrei zu bekommen. Aufgrund seiner Länge hat dieser nämlich keine fest installierte Entrauchungsfunktion. Die Geräte müssen von der Feuerwehr beigebracht werden. In diesem Falle waren es gleich mehrere Hochleistungsentlüfter, Bezeichnung „LUF 60“.

Die Aufgaben der Polizei waren unter anderem die Verkehrssperrung, Umleitung und Ableitung zu organisieren. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz, um den Verkehr auf den Umleitungsstrecken zu überwachen, wo sich gegebenenfalls Stau bildet. Zudem sollte von oben aus die Rauchentwicklung beobachtet werden und wo sich die Personen außerhalb des Tunnels befanden. 
Alle Einheiten beschrieben die Übung als gelungen. Es lief fast alles nach Plan und sehr strukturiert ab. Lediglich die Kommunikation bemängelten alle Seiten. Aufgrund der Gegebenheiten im Tunnel und der technischen Mittel konnten in manchen Bereichen bestimmte Kanäle nicht empfangen werden. Auch die Lautstärke, die sich bei einem Einsatz in einem Tunnel ergibt, ist für die Kommunikation zwischen den jeweiligen Einsatzkräften und auch den Patienten nicht unbedingt förderlich-aber nicht zu vermeiden. An der Verbesserung der Kommunikation soll aber nun gearbeitet werden.

 


Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.


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