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Unsichtbare Gefahr breitete sich im Ministerium aus:
Löschanlage löst nach Defekt aus und verteilt Stickstoff – Gas verdrängt die Luft – 250 Mitarbeiter des Ministeriums für Soziales und Integration müssen Gebäude verlassen – Rettungsdienst muss 25 Betroffene behandeln

Feuerwehr betritt Gebäude nur unter Atemschutz – Stockstoff ist schwerer als Sauerstoff und unsichtbar, was ihn zur Gefahr macht

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 11. September 2019, 14:30 Uhr

Ort: Wiesbaden, Hessen

 

(ch) Das Auslösen der Brandmeldeanlage im Keller des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration löste am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Waren die Einsatzkräfte zunächst von einem Routinealarm ausgegangen, stellten sie bei ihrem Eintreffen schnell fest, dass etwas nicht stimmt. Denn aufgrund eines technischen Defekts hatte die Stickstoff-Löschanlage im Keller des Gebäudes ausgelöst und das Gas konnte sich im Keller ausbreiten.

Glücklicherweise haben sich die rund 250 Mitarbeiter des Ministeriums selbst in Sicherheit bringen können. Lediglich eine gehbehinderte Person musste durch die Feuerwehr gerettet werden. Unter Atemschutz begaben sich die Kameraden in den Komplex und sicherten die Anlage. Mit großen Lüftern musste das Gas, welches schwerer als Sauerstoff ist und diesen somit verdrängt, was beim Einatmen tödlich enden könnte, herausgedrückt werden. Rund 50 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden im Einsatz.

Auch der Rettungsdienst war mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Notärzte sichteten 25 Patienten, die unter Unwohlsein klagten. Letztendlich musste eine Person leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während des Einsatzes kam es zu einem Verkehrschaos rund um das Ministerium, welches erst zum Ende des Berufsverkehrs abebbte. Der Arbeitstag war für die Ministeriumsmitarbeiter frühzeitig vorbei. Am Donnerstag soll der Betrieb jedoch wieder normal laufen.


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