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13 Verletzte bei Feuer in achtstöckigem Hochhaus:
Wohnung im 5. Stock komplett ausgebrannt - Giftiger Rauch zog in obere Etagen – Schwierige Rettung von mehreren blinden Anwohnern durchs Treppenhaus - Bewohner der oberen Wohnungen müssen mit Drehleiter gerettet werden

Drehleiter aus Nachbargemeinde muss aushelfen – Eigene Drehleiter nach Unfall in der Werkstatt

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 10. September 2019, ca. 22:00 Uhr

Ort: Delmenhorst, Niedersachsen

 

(et) Die Delmenhorster Feuerwehr in Niedersachsen hat derzeit viel zu tun und kommt langsam an ihre Belastungsgrenze, auch wenn die Häufung der Brandeinsätze der letzten anderthalb Wochen (NSN berichtete 30997, 31032, 31036, 31041) keinen Zusammenhang erkennen lassen. "Wir gehen langsam auf dem Zahnfleisch", so der Einsatzleiter der Feuerwehr. 

Am späten Dienstagabend mussten die Kameraden erneut ausrücken. In einem achtstöckigen Hochhaus in der Pommernstraße stand im 5. Stock eine Wohnung in Vollbrand. Die dafür dringend benötigte stadteigene Drehleiter steht jedoch nach einem Unfall in der Werkstatt und so musste neben der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Delmenhorst auch eine zweite Drehleiter aus dem benachbarten Ganderkesee alarmiert werden. Doch auch die war schnell vor Ort und wurde sofort zur Brandwohnung ausgefahren. Für die Bewohner oberhalb der Brandwohnung war der Fluchtweg durch den dichten Rauch versperrt und sie mussten auf der Rückseite des Hauses in schwindelerregender Höhe in den Drehleiterkorb klettern. Schwierig gestalte sich auch die Evakuierung der unteren Wohnungen. Sieben blinde Anwohner mussten auf schnellstem Weg durch das Treppenhaus aus der Gefahrenzone gebracht werden. 13 Personen wurden laut Feuerwehrangaben verletzt und mussten von einem Großaufgebot an Rettungsteams versorgt werden, vier davon mussten mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, die übrigen wurden vor Ort behandelt. Die Brandursache ist noch unklar. Laut Anwohnern vor Ort wurde in die betroffene Wohnung erst vor wenigen Tagen eingebrochen und beim Brandausbruch am Dienstagabend stand die Wohnungstür offen. Der Bewohner war zu der Zeit nicht zu Hause. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

 

 


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