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Höhlendrama auf der Schwäbischen Alb:
Höhlengänger durch Wassereinbruch in Falkensteiner Höhle eingeschlossen - Spezialtaucher können in Höhle vordringen und Kontakt zu den beiden Eingeschlossenen hergestellt - Rettung soll erfolgen, wenn Wasserspiegel am Montag sinkt

Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort - Taucher haben Verpflegung und anderes Material zu den beiden Eingeschlossenen gebracht - Vordringen in die Höhle derzeit nur mit speziell ausgebildeten Tauchern möglich

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 28. Juli 2019, 19 Uhr

Ort: Falkensteiner Höhle bei Reutlingen, Baden-Württemberg

 

(sg) Höhlendrama auf der Schwäbischen Alb: In der Falkensteiner Höhle zwischen Grabenstetten und Bad Urach sind am Sonntagnachmittag zwei Höhlengänger vom ansteigenden Wasser in der Höhle eingeschlossen worden. Dutzende Einsatzkräfte sind vor Ort und versuchen die Eingeschlossenen zu befreien. Zahlreiche Höhlenretter und Spezialtaucher haben sich am Eingang der Höhle versammelt, um gemeinsam einen Rettungsplan auszuarbeiten. Inzwischen ist es gelungen, kontakt zu den beiden Höhlenwanderern aufzunehmen und auch Verpflegung und anders Material wie ein Wärmezelt in die Höhle zu bringen.

Aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Tagen ist der Pegel der Elsach, deren Quelle sich in der Höhle befindet, extrem angestiegen. Das Innern der Höhle ist bisher auf rund 4300 Metern erforscht. Nach Angaben der Polizei ist ein Großaufgebot der Feuerwehr, Mitglieder der Höhlenrettung Baden-Württemberg, des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Bergwacht vor Ort. Ein Vordringen in die teilweise völlig überflutete Höhle ist derzeit allerdings nur mit spezialisierten Höhlentauchern möglich, die sich mühsam einen Weg durch die überflutete Gangpassagen bahnen müssen. Dies sei, so Einsatzleiter Michael Hottinger von der Höhlenrettung Baden-Württemberg, auch für die erfahrenen Retter mit großen Gefahren verbunden. "Alle Taucher haben die Anweisung, um zukehren, wenn es zu gefährlich wird und sie nicht mehr können", so der Höhlenrettungsspezialist.

Derzeit seien die beiden Personen wohlauf. Sie frohren nur ein bisschen bei 8 Grad Wassertemperatur. Man habe selbsterwärmende Mahlzeiten und ein Wärmezelt zu ihnen gebracht. 

Für den Montag erwarten die Fachleute sinkende Wasserstände und hoffen, dann die beiden Höhlenbesucher sicher aus der Höhle führen zu können.

 


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