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300 Urlauber vor Inferno evakuiert:
Flächenbrand gerät außer Kontrolle und droht auf Campingplatz überzugreifen - dichter Rauch zieht über Urlauberresort - 300 Gäste evakuiert, 61 Verletzte

Feuer kann kurz vor den ersten Wohnwagen und Zelten gestoppt werden - alle Urlauber können am Abend noch wieder auf den Platz zurückkehren - über 200 Einsatzkräfte aus der gesamten Region im Einsatz, um das Inferno auf einer Fläche von 5 Hekar zu bekämpfen.

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 27. Juli 2019, 18 Uhr

Ort: Midlum, Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen

 

(sg) Großer Schock für die Urlauber auf dem Campingplatz Kransburger See am Samstagabend: Eigentlich wollten die meisten der 300 Camper einfach nur einen schönen Sommertag ausklingen lassen, als sie plötzlich um ihr Leben fürchten mussten. Dichte Rauchschwaden zogen über das Urlauberparadies am Kransburger See hinweg, eine große Feuerfront nährte sich rasend schnell dem Campingplatz. Auf dem benachbarten Getreidefeld hatte sich ein Flächenbrand gebildet, der nun auf die hunderten Wohnwagen und Zelte überzugreifen drohte. Insgesamt brannten rund fünf Hektar.

Die Feuerwehr versuchte den Brand zunächst zu löschen und hatte sogar schon Kräfte wieder nach Hause entsandt. Doch die Brandschützer mussten dann erkennen, dass der starke Wind die Flammen immer mehr in Richtung der Urlauber trieb und der Brand durch starken Funkenflug völlig außer Kontrolle geraten war.

Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften und Feuerwehren aus der gesamten Region zusammengezogen. Insgesamt über 200 Helfer kamen in die kleine Gemeinde.

Die Einsatzleitung entschied sich, den Campingplatz zu räumen und 300 Urlauber vorübergehend aus der Gefahrenzone zu evakuieren. 61 Personen wurden verletzt, überwiegend durch Rauchgase. Sie wurden durch den Rettungsdienst behandelt und teilweise in Krankenhäuser verbracht.

Die Feuerwehr versuchte unterdessen mit allen Kräften und mit Unterstützung zahlreicher Landwirte und der Flughafenfeuerwehr des Fliegerhorstes in Nordholz, die Flammenfront zu stoppen. Letztendlich gelang dies zum Glück auch gerade noch vor dem Erreichen der ersten Wohnwagen-Parzellen.

Am Abend konnten die Urlauber wieder zurück in ihre Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte, nach rund vier Stunden konnte von der Einsatzleitung „Feuer aus“ gemeldet werden. Ursache war offenbar ein in Brand geratener Mähdrescher. Dieser wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. 

 


Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.


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