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"Wir sind es leider mittlerweile gewohnt, dass Menschen verbal gegen einen vorgehen, aber das ist eine andere Dimension":
Rettungssanitäter im Krankenwagen von Luftgewehrprojektil getroffen - Ausführlicher O-Ton mit dem Betroffenen

Sanitäter berichtet ausführlich vom Vorfall am späten Sonntagabend: "Werde mich davon nicht zurückwerfen lassen"

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Datum: Montag, 22. Juli 2019

Ort: Mainz, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Es ist ein wirklich unfassbarer Vorfall: Rettungsassistent Philipp Hofmann fuhr mit einem Kollegen in einem Krankenwagen vom Krankenhaus zurück zur Wache, als er im Bereich der Mombacher Straße einen Knall hörte und einen Schmerz am linken Oberarm, den er leicht aus dem Fenster gehalten hatte, bemerkte. "Ich dachte erst, mir sei ein Baum gegen den Arm geschlagen". Doch ein genauerer Blick auf den Arm zeigte den wahren Grund: Ein Luftgewehrproejktil hatte den 24-Jährigen getroffen.

Die Sanitäter fuhren zur Wache zurück und warnten die Kollegen, erst dann ließ Hofmann den Arm im Krankenhaus versorgen. Genauere Untersuchungen ergaben, dass das Projektil keinen schwereren Schaden angerichtet hatte - zum Glück!

Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen. Am Tatort wurde noch ein zweites Projektil gefunden, das offenbar einen Verkehrsspiegel getroffen hatte. Die Suche nach dem Täter läuft; die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

Philipp Hofmann rätselt über die Motivation des Täters: Waren es Schießübungen eines unverantwortlichen Spinnners? Wollte der Schütze ihn persönlich oder vielleicht einfach einen Rettungswagen treffen? Gewalt gegen Rettungskräfte ist etwas, das auch der junge Sanitäter bereits erlebt hat - etwa verbale Angriffe oder Attacken mit Schlag- oder Stichwaffen. Einen Angriff mit einer Schusswaffe gab es jedoch noch nicht: "Das hat eine andere Dimension".

Philpp Hofmann führte nach dem Vorfall den Dienst noch zuende. Nun setzt er jedoch etwas aus, um es zu verarbeiten. Er macht seinen Job aber einfach zu gern, um sich von dem Schuss einschüchtern zu lassen: "Davon lasse ich mich nicht zurückwerfen".

 

 

 

 


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