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Neuer großer Waldbrand wütet in Brandenburg:
Über 80 Hektar Wald brennen in der Lieberoser Heide - Feuer auf ehemaligem Truppenübungsplatz breitet sich weiter aus - ehrenamtliche Helfer nach wochenlangen Einsätzen an der Belastungsgrenze

Großer Waldbrand in dem Gebiet war erst am Donnerstag nach zwei Wochen gelöscht worden Ursache für erneuten Großbrand unklar – rund 80 Einsatzkräfte versuchen die Flammen einzudämmen – gesamte Gebiet ist hochgradig munitionsverseucht und kann nicht betreten werden

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 6. Juli 2019, 18 Uhr

Ort: Byhleguhre-Byhlen, Dahme-Spreewald, Brandenburg

 

(sg) Kaum ist im Katastrophengebiet in Mecklenburg-Vorpommern etwas Ruhe eingekehrt, bereitet ein neuer großer Waldbrand im Osten Deutschlands Sorgen: Es brennt mal wieder in der Lieberoser Heide in Südbrandenburg.

Am Abend vermeldete die örtliche Leitstelle, dass auf einer Fläche von bis zu 80 Hektar seit dem frühen Nachmittag ein Feuer wüte. Auch hier ist das betroffene Gebiet hochgradig munitionsverseucht und kann von den Einsatzkräften nicht ohne weiteres betreten werden.

Am Samstagabend waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort, um den Waldbrand einzudämmen und ein Ausbreiten zu verhindern. Im Umkreis von rund zehn Kilometern um die Brandstelle komme es durch den Rauch zu Geruchsbelästigung und teilweiser Sichteinschränkung, so die Feuerwehr.

Bereits in den letzten zwei Wochen wütete in dem Gebiet der Lieberoser Heide auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ein großer Brand, der aber am Donnerstag endgültig als gelöscht erklärt worden war. Wie es nun zu dem neuen Großbrand gekommen ist, ist noch unklar.

Weitere Brände entlang der Bahnstrecke zwischen Falkenberg und Finsterwalde hielten ebenfalls die Feuerwehren in Brandenburg am Abend auf Trapp. Hier hatte offenbar ein Zug die Brände ausgelöst, die sich schnell in die angrenzenden Wälder fraßen.

Die Einsatzkräfte sind langsam an ihren Belastungsgrenzen angekommen. Wie Einsatzleiter Frank Schulz berichtet, müssen die Kräfte immer wieder ausgetauscht werden und neue frischte Kräfte müssen von immer weiter weg herangeführt werden, um immer ausreichend Helfer vor Ort zu haben. Bei vielen der ehrenamtlichen Brandbekämpfer würden auch die Arbeitgeber langsam nicht mehr mitmachen, so Schulz weiter.

 


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