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Feuer in Alten- und Pflegeheim:
Feuer im Keller möglicherweise gelegt - giftiger Brandrauch zieht durch ganze Gebäude - erst Erdgeschoss, dann gesamtes Heim evakuiert - Vier Verletzte

Da Gebäude durch Rauchschäden unbenutzbar, müssen 62 Bewohner auf das benachbarte Krankenhaus und zahlreiche Heime im ganzen Umkreis verteilt werden – Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienste bis spät in die Nacht – offenbar Rauchausbreitung durch Lüftung in alle Gebäudeetagen begünstigt

Bildergalerie vorhanden

Datum: Freitag, 5. Juli 2019, 19:30 Uhr

Ort: Varel, Landkreis Friesland, Niedersachsen

 

(sg) Dramatischer Einsatz für die Feuerwehr in Varel am Freitagabend: Im örtlichen St.-Marien-Stift in der Menckestraße lief gegen 19:30 Uhr die automatische Brandmeldeanlage auf. Zeitgleich gab es aber auch mehrere Anrufe über Notruf, die ein Brand in dem Alten- und Pflegeheim meldeten. Sofort rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zu dem Altenheim auf dem Gelände des St.-Johannes-Hospitals an.

Wie sich später herausstellte, waren im Keller mehrere Matratzen in Brand geraten - möglicherweiser durch Brandstiftung. Dadurch breitete sich giftiger beißender Rauch im Keller und dem darüber liegenden Erdgeschoss aus. Sofort wurde die dortige Geriatrie-Station geräumt.

Insgesamt mussten 14 Patienten, die überwiegend nicht gehfähig waren und in ihren Betten lagen, evakuiert werden. Zum Glück konnten die Senioren in der auf dem Gelände ebenfalls angesiedelten Rettungswache unterkommen. Die Fahrzeughalle wurde kurzerhand zur Notunterkunft umgewidmet.

Die Feuerwehr ging unterdessen unter Atemschutz in den Keller vor und konnte den Brand zum Glück schnell löschen. Verletzt wurde durch den Brand dank der schnellen Reaktion des Personals und der Feuerwehr niemand ernsthaft, laut aktuellem Stand gelten aber vier Bewohner als leicht verletzt und wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikatzion behandelt. .

Allerdings stellten die Brandschützer im weiteren Verlauf fest, dass die Station im Erdgeschoss durch die Rauchbeaufschlagung nicht mehr nutzbar ist und die Patienten daher nicht zurückkönnen. Die 14 Patienten mussten daher auf Stationen des benachbarten Krankenhauses verteilt werden.

Im Keller hatte sich der Rauch auch durch einen Versorgungstunnel, der das Altenheim mit dem benachbarten Krankenhaus verbindet, ausgebreitet. Durch eine Überdruckbelüftung konnte aber eine Beeinträchtigung des Krankenhauses verhindert werden.

Aber die Erkundung des St.-Marien-Stiftes offenbarte noch Schlimmeres: Der Rauch hatte sich durch eine Lüftungsanlage auch in das erste und zweite Obergeschoss ausbreitet und dort Sanitär und Küchenräume verraucht. Daher entschied die Einsatzleitung nun doch, dass das gesamte Gebäude geräumt werden muss.

Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungsdiensteinheiten des DRK aus der gesamten Region alarmiert, um die weiteren 48 Patienten, von denen etwa zwei Drittel nicht gehfähig und viele sogar liegend waren, in Sicherheit zu bringen und auf andere Heime zu verteilen. Aufgrund der großen Anzahl an Patienten musste diese Verteilung auf Heime im gesamten Landkreis und den benachbarten Kreisen erfolgen. Die Maßnahmen dauerten den ganzen Abend bis tief in die Nacht hinein. Der leitende Notarzt lobte das rihige und besonnene Verhalten aller Beteiligten.

 

 


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