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Dramatisches Feuer in Bremer Altenheim:
Dachstuhl von viergeschossigem Seniorenheim auf 200 Meter in Vollbrand - Fast 100 Bewohner müssen zum Teil auf Laken aus Haus gerettet werden - 21 Verletzte, darunter auch zwei Feuerwehrleute und zwei Polizisten

Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz mit über 180 Kräften - Dramatische Szenen: Feuerwehrleute und Polizisten tragen Bewohner teils mit Laken ins Freie - Angestellte und Rettungsdienst versorgen Personen vor dem Gebäude - Brandursache noch nicht bekannt - Haustechniker reagiert schnell und besonnen und rettet zahlreiche Bewohner - Held des Tages im O-Ton

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 18. Juni 2019, ca. 15:45 Uhr

Ort: Bremen-Huchting

 

(ah/gs) Es waren dramatische Szenen: In Bremen war am Nachmittag ein großes Seniorenheim in Brand geraten - alle 96 Bewohner mussten gerettet werden, während über ihnen auf 200 Meter Länge das gesamte Dach lichterloh brannte. Insbesondere das besonnene Eingreifen des Haustechnikers, das ruhige Zusammenspiel der Mitarbeiter und die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst haben alle vor einer größeren Katastrophe bewahrt.

Zunächst war die Feuerwehr lediglich zu einem ausgelösten automatischen Brandmeldeanlage alarmiert worden, doch bereits auf der Anfahrt in den Stadtteil Huchting war klar, dies ist kein Fehlalarm. Die riesige Rauchwolke über dem Bremer Südwesten war bis in die Innenstadt zu sehen. Vor Ort dann standen beide Dachstühle der viergeschossigen Gebäudeteile - Alt- und Neubau - eines Pflegeheims der Bremer Heimstiftung auf 200 Meter Länge in Vollbrand. Die Feuerwehr löste noch auf der Anfahrt Großalarm aus.

Haustechniker Axel Hildebrandt war durch eine blinkende Lampe auf den ausgelösten Brandmelder aufmerksam geworden und war sofort nach oben geeilt, dort merkte er schon wie Rauch von oben in den Wohnbereich drang. Besonnen startete er die Evakuierung, wies Mitarbeiter und auch die Feuerwehr ein, um die Räumung des Gebäudes für die Bewohner so ruhig wie möglich zu gestalten. Alle 96 Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude, viele im Rollstuhl oder sogar bettlägrig. Die ersten Feuerwehrkräfte gingen sofort zur Menschenrettung vor, sie wurden unterstützt von jungen Polizeikräften der Bereitschaftspolizei, die einige Senioren auf Matratzen und auf Bettlaken aus dem Haus trugen. "Hier wurden heute Leben gerettet", so zitiert Pressesprecher Andreas Deszcka von der Feuerwehr Bremen einen der beteiligten Helfer. Und so grenzt es an ein Wunder, dass von den 96 Bewohnern zwar viele ärtztlich betreut und transportiert werden, aber lediglich 17 Bewohner mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung oder Kreislaufproblemen in eine Klinik transportiert werden mussten. Zudem wurden bei der Rettung auch zwei Feuerwehrleute und zwei Polizisten leicht verletzt. 

Nicht nur die Mitarbeiter versorgten die Bewohner im Freien fürsorglich, auch viele Nachbarn holten Stühle und Bänke auf die Straße und brachten Wasser. Dutzende Rettungswagen wurden zusammengezogen, eine Verletzensammelstelle eingerichtet, in welcher bis zum Ende des Einsatzes insgesamt rund 150 Personen betreut werden mussten. Die Bewohner wurden zunächst zu einer Turnhalle gebracht und von dort in andere Heime oder auch Hotels verlegt. Das Haus bleibt nach dem Feuer nämlich erstmal unbewohnbar. André Vater, der Vorstand der Bremer Heimstiftung, zeigte sich am Abend erleichtert, dass trotz des immensen Feuers keiner ernsthaft Schaden genommen hat. Das besonnene Reagieren der Mitarbeiter auch der Initial-Alarm und das besonnene Reagieren des Haustechniker Hildebrandt hätten dazu geführt, dass das Feuer relativ glimpflich endete. 

Noch ist aber unklar, was das Feuer ausgelöst hat und wieso sich der Brand so rasend schnell auf die gesamte Dachfläche ausbreiten konnte. 

 

 


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