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Dienstag, 4. Juni 2019, 3:00 Uhr
A1 bei Wildeshausen sowie Ortschaft Wildeshausen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 30274

Zwei Flammenmeere binnen kürzester Zeit:
40-Tonner übersieht auf Autobahn Absicherungswagen einer Baustelle und rast ins Heck – Fahrer kann sich gerade noch retten, ehe beide Fahrzeuge in Flammen aufgehen – Feuerwehr wird während laufenden Löscharbeiten zu brennendem Wohnhaus gerufen – Transporterfahrer folgt Polizei durch schlecht gebildete Rettungsgasse und fährt Beamten direkt in die Arme

Flammen greifen von Carport auf Dachstuhl über und zerstören Haus komplett – In beiden Fällen wird Feuerwehr vermeintlich kleineres Feuer gemeldet, was sich jedoch als wesentlich dramatischer darstellte - Sperrung der A1 bremst Berufsverkehr aus - Wir haben zu beiden Einsätzen äußerst spektakuläre Aufnahmen mit meterhohen Flammen verfügbar!

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 4. Juni 2019, 3:00 Uhr

Ort: A1 bei Wildeshausen sowie Ortschaft Wildeshausen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Zu gleich zwei Großeinsätzen binnen kürzester Zeit mussten die Feuerwehr Wildeshausen sowie mehrere umliegenden Einheiten am frühen Dienstagmorgen ausrücken. Zunächst wurde den Kameraden auf der A1 in Richtung Osnabrück ein brennendes Auto gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie jedoch fest, dass es sich nicht um keinen Standardeinsatz handelte.

Ein mit 28 Tonnen Tabak beladener Sattelzug hatte den Absichungshänger einer Nachtbaustelle übersehen. Möglicherweise, weil er abgelenkt war – so die Polizei – reagierte der 44-jährige Fahrer zu spät und prallte mit Wucht auf das Sicherungsfahrzeug. Leicht verletzt konnte er sich glücklicherweise aus dem Führerhaus befreien, ehe dieses plötzlich Feuer fängt. Die Flammen greifen sowohl auf seine Ladung, als auch den Sicherungs-Lkw über. Beide Fahrzeuge stehen bereits in Vollbrand, als die ersten Feuerwehrfahrzeuge den Unglücksort erreichen. Sofort wurde ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet und weitere Kräfte nachalarmiert. Die hatten auf der Anfahrt jedoch massive Probleme. Denn anstelle eine Rettungsgasse zu bilden, fuhren die Lastwagen im Stau nebeneinander und blockierten alles. Als dann die lebenswichtige Gasse frei war, nutzte ein Transporterfahrer diese und folgte einfach einem Streifenwagen der Polizei bis nach vorne. Hier wurde er von den Beamten in Empfang genommen und abkassiert.

Noch während den laufenden Löschmaßnahmen erreichte die Feuerwehrleute der nächste Notruf. Ein Carport sollte im Stadtbereich brennen. Sofort eilten erste Helfer, die auf der Autobahn nicht benötigt wurden, los. Ihre Suche dauerte nicht lange. Denn auch dieser Einsatz stellte sich als wesentlich größer heraus, als zunächst gedacht. Der Pkw-Unterstand stand bereits in Vollbrand und die Flammen loderten bereits meterhoch bis in die Dachhaut. Noch ehe der erste Löschangriff aufgebaut war, brannte bereits der Dachstuhl des Zwei-Parteien-Hauses lichterloh. Über 100 Einsatzkräfte waren notwendig, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Warum aber das Feuer überhaupt ausbrach, ist nicht bekannt.

Der Schaden ist jedoch in beiden Fällen immens und wird von der Polizei auf der Autobahn auf bis zu 200.000 Euro beziffert. Auch das Wohnhaus ist durch Feuer und Rauch zerstört worden, weshalb der Schaden auch hier bei mindestens 150.000 Euro liegen wird. Die A1 musste für die Löscharbeiten anfangs in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Die Fahrbahn nach Osnabrück wird vermutlich bis in den Mittag hinein blockiert sein. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte geht nach über sechs Stunden Feuersbrunst eine nervenaufreibende Nacht zu Ende.


Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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