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Feiertagsspaziergang endet in Lebensgefahr:
Spaziergänger versinkt im Moor – Mann kann Position über Handy nur sehr vage beschreiben – gute Ortskenntnis und schnelle Reaktion zweier Feuerwehrleute rettet dem Versinkenden offenbar das Leben

Exklusiver O-Ton mit dem Lebensretter – Spaziergänger wollte seinen Hund aus dem Graben retten und versackte dabei selbst im Moor – durch gute Ortskenntnis können seine beiden Retter anhand markanter Ortsmarken und mit Hilfe der Hunde den Mann finden und in letzter Minute aus dem Morast ziehen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 30. Mai 2019, 13 Uhr

Ort: Bramsche, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen

 

(sg) Der schnellen Reaktion und der guten Ortskenntnis zweier Feuerwehrleute aus Bramsche hat ein Spaziergänger wohl sein Leben zu verdanken.

Der ältere Mann war mit seinen zwei Hunden auf einem ausgedehnten Spaziergang im Moorgebiet Siemes Tannen in Kalkriese unterwegs. Offenbar um zu trinken hatte sich einer der beiden kleinen Hunde wohl zu nah an einen Graben herangewagt und war ins Wasser gefallen. Sofort versuchte sein Herrchen das kleine Tier dort herauszuholen und fiel dabei selbst in den über 1,5 Meter tiefen Graben.

Sofort versackte der Mann im moorigen Boden. Aus eigener Kraft war kein Entkommen möglich. Letzte Rettung: Das Mobiltelefon, welches zum Glück in dem recht abgelegenen Gebiet noch Netzempfang hatte. Leider konnte der Spaziergänger seine Position nur sehr vage bei den Disponenten der Notrufleitstelle beschreiben, eine Ortung war nicht möglich. Der Mann hatte aber einige markante Wegpunkte, wie eine Schutzhütte, genannt.

Die Leitstellenmitarbeiter alarmierten die örtliche Feuerwehr und gaben auch die Beschreibungen des Mannes weiter. Zum Glück kennen sich Steffen Ballmann und sein Vater Frank, beide langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, recht gut in dem betroffene Wald- und Moorgebiet aus. Sie reagieren sofort, als sie von der Einsatzlage erfahren, und fahren auf direktem Wege mit ihrem Privat-Pkw zum beschriebenen Gebiet. Die erfahrenen Moorkenner wissen, dass hier jede Sekunde zählen kann, denn das Moor verschlingt einen Gegenstand immer weiter und weiter.

„An der Schutzhütte kamen uns dann schon die beiden Hunde auf dem Weg entgegen“, berichtet Steffen Ballmann. „Sie haben uns zu ihrem Herrchen geführt, dann haben wir die Hand über dem Grabenrand gesehen“.

Mit vereinten Kräften ziehen die beiden ehrenamtlichen Brandschützer den Mann aus dem moorastigen Untergrund. Er steckte bis zur Hüfte im Moor und wäre aus dem über 1,50 Meter tiefen Graben wohl nie aus eigener Kraft herausgekommen.

So endet der Feiertagsspaziergang dann doch noch mit einem Happy End.

 


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