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Handygaffer brauchen Erinnerungsfotos von spektakulärem Unfall:
Auto und Sattelzug treffen sich bei Überholmanöver und verwandeln A1 in Schlachtfeld – 40-Tonner dreht sich um die eigene Achse und landet mit Wucht in Außenschutzplanke – VW Passat wirbelt umher und wird schwer beschädigt – Schwerverletzter Autofahrer ruft Angehörige, die auf Gegenfahrbahn halten und über alle drei Fahrspuren rennen

Anhänger des Lastwagens kippt um – Zahlreiche Schaulustige passieren Unfallstelle mit Handy in der Hand – Feuerwehr dazu: „Als Einsatzkraft fühlt man sich beobachtet, weil viele Leute die Unfallstelle filmen.“

Bildergalerie vorhanden

Datum: Montag, 13. Mai 2019, 19:45 Uhr

Ort: A1 bei Emstek, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen

 

(ch) Wenn zwei sich streiten, kann das auf der Autobahn für eine Menge Kleinholz sorgen. So geschehen am Montagabend auf der A1 in Richtung Bremen zwischen der Ahlhorner Heide und der Anschlussstelle Wildeshausen-West. In dem Bereich, wo die Richtungsfahrbahn von drei auf zwei Spuren reduziert wird, wollte ein VW Passat-Fahrer vom linken auf den mittleren Fahrstreifen wechseln. Zur gleichen Zeit setzte ein Sattelzug auf der rechten Spur zum Überholen an. Beide Fahrzeuge trafen sich hierbei seitlich, auch ein zweiter Lastwagen war leicht involviert.

Der schwere 40-Tonner schleuderte dabei nach rechts in die Leitplanke und riss diese auf dutzenden Metern mit. Im Anschluss drehte sich der Laster um die eigene Achse, wobei sich der Auflieger verdrehte und teilweise umstürzte. Mit völlig zerstörter Front wirbelte auch der VW Passat umher, ehe er zerstört am Fahrbahnrand zum Stehen kam. Dessen schwerverletzter Fahrer musste zwar durch den Rettungsdienst befreit werden, konnte aber aus eigener Kraft noch die Angehörigen informieren. Aufgeschreckt von seinem Anruf steuerten seine zwei Söhne die Gegenfahrbahn an und stoppten ihren Wagen auf dem Standstreifen. Im Anschluss rannten die beiden jungen Männer über die dreispurige und ohne Tempolimit besetzte Autobahn, ohne zu realisieren, in welche Lebensgefahr sie sich und andere Verkehrsteilnehmer brachten.

Wenig realisiert haben jedoch auch die Fahrer, die sich im Stau an der Unfallstelle befanden. Wieder einmal rollten viele von ihnen in langsamer Fahrt am Trümmerfeld vorbei und zahlreiche Insassen und Fahrer hielten die Handys in der Hand, um Erinnerungsbilder zu schießen. Die Feuerwehr zeigt für so ein Verhalten kein Verständnis: „Verhindern kann man das nicht, aber unsere Kameraden standen an der Straße und haben die Verkehrsteilnehmer aufgefordert weiterzufahren.“

Die Bergung des Havaristen zog sich über mehrere Stunden hin. Die Autobahn war für die Zeit bis auf einen Fahrstreifen blockiert, was einen langen Stau nach sich zog. Der Fahrer des schwer beschädigten 40-Tonners kam im Übrigen glücklicherweise mit leichten Blessuren davon.


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