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Vermutlicher Brandstifter legt zwei Großbrände in Bremen:
Zweigeschossige Werkstatt eines Reifenhändler mit Reifenlager und Lösungsmittellager steht lichterloh in Flammen – Kurz zuvor brennt altes Schlachthofgebäude

Augenzeugenvideos mit Werkstatt in Vollbrand – Zwei Augenzeugen-O-Töne – Bilder von beiden Bränden – Insgesamt vier Brandeinsätze in einem Stadtteil - Polizei leitet Fahndung nach möglichen Brandstiftern ein

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 25. April 2019, 20:00 Uhr

Ort: Bremen-Oslebshausen

 

(et) In Bremen trieb sich am späten Donnerstagabend offenbar ein Brandstifter herum und hielt mit mehreren Bränden die Feuerwehr die ganze Nacht in Atem.

Gegen 20:00 Uhr wurde der Leitstelle der erste Brand im Stadtteil Oslebshausen gemeldet. In einer Lagerhalle eines ehemaligen Schlachthofes brannte Sperrmüll und alte Autoreifen, die für eine starke Rauchentwicklung sorgten. Da aber auch bekannt war, dass das Gebäude gern von Obdachlosen genutzt wird, wurden Atemschutzträger losgeschickt um in dem dichten Qualm nach Menschen nach suchen. Zum Glück hielt sich dort aber gerade niemand auf.

Noch während der Löscharbeiten ging der nächste Notruf ein. Keine zwei Kilometer weiter wurde ein brennender PKW hinter einer Werkstatt gemeldet. „Wir haben gesehen, wie ein Fahrzeug brannte und kurz darauf ist es explodiert“, so Augenzeuge Dennis Konopko. Da die örtliche Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten am ersten Brand beschäftigt war, mussten aus weiteren Stadtteilen weitere Kräfte alarmiert werden. Als diese eintrafen hatte die Flammen des brennenden PKW bereits auf das nahe Gebäude übergeschlagen und die zweigeschossige Werkstatt des Reifenhändlers stand in Vollbrand. Das im Inneren brennende Reifenlager verbreite eine riesige schwarze Rauchwolke, die durch die Straßen zog. Mit mehreren Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften wurde versucht die bis über das Dach schlagenden Flammen in den Griff zu bekommen. Außerdem waren in der Halle Lacke, Lösungsmittel und Gasflaschen gelagert, die die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten gefährdeten. Der Feuerwehr gelang es mehrere große Acetylenflaschen ins Freie zu schaffen. Sie waren allerdings schon so heiß, dass sie permanent mit Löschwasser gekühlt werden mussten. Die ausgelaufenen Lösungsmittel kontaminierten zudem das Löschwasser. Auch hierzu mussten extra Einsatzkräfte abgestellt werden, um die Gullydeckel abzudichten, damit das Löschwasser nicht in die Kanalisation läuft. Das muss nun von einer Fachfirma entsorgt werden. Im Verlauf des Abends brannte noch an anderer Stelle im Umkreis ein Müllcontainer und ein weiteres Auto im Freien. Die Polizei hat bereits während des Einsatzes Fahndungsmaßnahmen zu möglichen Tätern aufgenommen. Die Werkstatt des Reifenhändlers brannte komplett aus. Wie hoch der Schaden ist, konnte noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat zu allen Bränden die Ursachenermittlungen aufgenommen.

 

 

 

 


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