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Montag, 1. April 2019 (Ereignis: 30. und 31. März 2019)
Verden an der Aller, LK Verden, Niedersachsen
News-Nr.: 29794

Pannenserie zum Eröffnungswochenende:
Todesangst im Freizeitpark - Achterbahn entgleist, Schiffsschaukel stecken geblieben: Magic Park in Verden kämpft trotz technischer Abnahmen mit heftigen Unfällen zum Premierentag

Bei Testfahrten am Folgetag wird dann auch noch Mitarbeiter von Bahn erfasst und schwer verletzt - Betroffene Besucher erzählen von ihrem Desaster-Ausflug

Bildergalerie vorhanden

Datum: Montag, 1. April 2019 (Ereignis: 30. und 31. März 2019)

Ort: Verden an der Aller, LK Verden, Niedersachsen

 

(gs) Es war das Saisonstart-Wochenende für viele Freizeitparks in Deutschland, doch dieser Start hatte es im Magic Park Verden in sich: Achterbahn entgleist, Schiffsschaukel stecken geblieben, Riesenrad defekt, Hüpfburg kollabiert... Für viele Besucher war der sonnige Familientag eine einzige Pannenserie - umso größer jetzt die Entrüstung in den sozialen Medien und bei vielen betroffenen Besuchern. Der Park versucht sich zu erklären und entschuldigt sich für den Fehlstart, der aber auch Fragen aufwirft, immerhin waren alle Fahrgeschäfte unmittelbar voir der Eröffnung vom TÜV abgenommen worden.

Bianca Thoben war mit ihrem Lebensgefährtin Michael Curras Varela und ihren beiden Kindern Luana (4) und Leon (7) am Samstag gleich zum Eröffnungstag von Cuxhaven ins 100 Kilometer entfernte Verden gereist. Schnell ging es zu der Attraktion des Parks, der Kinder-Achterbahn mitten durch einen Wald. \"Wir sind den ersten Anstieg hoch, dann hat mal Knallen gehört, es ruckelte\", beschrieb Bianca Thoben das Geschehen. \"Ich habe gesehen, dass sich die Wagen verschoben haben und plötzlich fuhr die Bahn rückwärts\", ergänz ihr Lebensgefährte Michael, \"ich habe dann meine Tochter unten rausgeworfen und bin hinterher\" Dannzog er auch seine Frau und seinen Sohn aus dem Waggon. \"Wir hatten wirklich Todesangst\". 

Besucher Nils Emigholz war mit seiner Frau Julia und ihren zwei kleinen Kindern kurz zuvor mit der Bahn unterwegs gewesen und standen gerade in der Reihe für die nächste Tour. \"Ich sah, dass sich plötzlich ein Fahrwerk löste und zur Seite flog\", erzählt NIls Emigholz am Tag danach, \"die Bahn ratterte dann noch über einen Hügel und dann zurück, der Wagen drohte dann zu kippen\". Michael Curras Varela gelang es den ausrollenden Zug zu stoppen. \"Der Aufseher soll mit Handy beschäftigt gewesen sein\", erzählt Bianca Toben. \" Ich hatte den Eindruck, dass gar nicht reagiert wurde\", erzählt auch Nils Emigholz, \"Techniker haben sich zuerst um die Bahn gekümmert\" Besucher eilten dann den Betroffenen zur Hilfe, darunter schreiienden und unter Schock stehenden Kindern in der Bahn.

Auf Facebook machte sich noch am Wochenende ein Sturm der Entrüstung breit, da der Vorfall an der Achternahn offenbar nicht der einzige Zwischenfall war. \"An der Drachenbahn ging es dann weiter\", erzählt Julia Emigholz, \"da ging die Tür nicht mehr auf, die musten erstmal einen Systemneustart machen\" Danach sollen vier Fahrezuzge steckengeblieben sein. \"Am Riesenrad sollen Leute zwischen 20 und 60 Minuten hängengeblieben sein\", ergänzt Ehemanm Nils. Zudem sein die Hüpfburg mitsamt spielenden Kindern zusammengebrochen. \"Dass sowas am ersten Tag passiert, kann man kaum glauben.\"

Für Geschäftsführer Thomas Lewandrowski ein wahres Worst-Case-Szenario: \"Wir bedauern den Vorfall, sind aber glücklich, dass keiner zu Schaden gekommen ist\", so der Geschäftsführer am Montag, \"Sicherheit hat für uns große Priorität. Wir müssen die Anlagen abnehmen lassen vom TÜV, das ist auch passsiert.\" Man habe viel investiert in den letzten Jahren und könne nicht erklären, wo der Fehler gelegen habe. \"Bis auf Weiteres wird die Bahn nicht fahren.\", so Lewandrowski. Zumindest nicht für Besucher. Denn bei Testläufen am Sonntag dann der nächste Unglücksfall: Ein Mitarbeiter läuft direkt vor die zurückrollende Bahn, bricht sich ein Bein. Nun ermittelt die Polizei. Betroffene Besucher hatten am Ausgang ihr Geld zurückgefordert und - wenn auch widerwillig - auch bekommen. Auf Facebook kündigen einige rechtliche Schritte an. Und als ob das alles nicht genug wäre, berichteten schließlich noch Besucher, sie seien 10 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten versehntlich im Park eingeschlossen worden... 

Immerhin: Bei einer spontanen Umfrage auf dem Parkplatz am Sonntag berichten die meisten von einem problemlosen Tag, zwar sei der Park in die Jahre gekommen, aber das sei ja bekannt...

 

Wir haben die Betroffenen recherchiert und interviewt und neben BIldern aus dem Park auch Handybilder vom Geschehen und ein Statement vom Geschäftsführer.

 

 

 


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