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Der Kult-Tourteufel mistet aus:
Didi Senft löst seine große Sammlung kurioser Fahrräder auf - Der als El Diablo der Tour de France weltberühmte Künstler findet keine Zeit mehr für seine aus 120 Unikaten bestehende heimische Ausstellung, nachdem er nun in offizieller Funktion zu Radrennen rund um den Globus reist - Aus 10.000 Fahrradklingeln bestehender Fisch wechselt den Besitzer - Klassisches Kostüm mit Dreizack darf bei Übergabe nicht fehlen

Aus einer Feiertagsidee in den 80er Jahren entstand eine Ausstellung der wohl abenteuerlichsten Fahrräder Deutschlands - Senft will Sammlung am liebsten in der Region halten - Tourteufel wird am Donnerstag 67 Jahre alt

Bildergalerie vorhanden

DatumMittwoch, 06.02.2019

Ort:Storkow, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg

 

(ch) Er ist aus dem großen Radzirkus nicht mehr wegzudenken. Didi Senft gehört mittlerweile als fester Bestandteil zur Tour de France, wie auch das gelbe Trikot oder die Einfahrt des Tross über die Champs-Elysées auf der letzten Etappe in Paris. Immer wieder taucht der verrückte rote Teufel mit seinem Dreizack am Wegesrand auf, feuert die Sportler an und hat mittlerweile seine eigenen Fangruppen an den Rennstrecken.

Doch was nur wenige wissen. In seiner Heimat in Storkow besitzt der Künstler, der am morgigen 7. Februar 67 Jahre alt wird, eine der größten und wohl auch kuriosesten Fahrradsammlungen Deutschlands. Angefangen hat alles in den 80er Jahren. „Meine Angelfreunde und ich wollten an Himmelfahrt eine Radtour starten. Ich habe dann für uns ein Rad zusammengeschweißt. Irgendwann wollte der nächste Nachbar mit, da war es dann ein Vierrad.“ Der Anfang einer großen Leidenschaft, die in 120 Ausstellungsstücken im DIDI Senft-Museum zu sehen waren. Doch wo andere langsam zur Ruhe kommen, dreht El Diablo nun so richtig auf. 

Denn mittlerweile steht er bei der Tour de France fest unter Vertrag und fliegt für den Veranstalter um die ganze Welt. „Ich bin in Japan und China, dann auf der anderen Erdseite in Mexico und Kolumbien. Überall werde ich eingeladen“, sehnt sich Senft nach dem Start der Rennradsaison im Frühjahr. Doch weil er so vielbeschäftigt ist, löst er nun seine Sammlung nach und nach auf. „Ich werde weiterhin Fahrräder bauen. Nur im kleineren Stil“, beruhigt Senft, der jedoch probiert, seine besten Stücke in der Region unterzubekommen, wo Interessierte sie weiter sehen können.

Eines der auffälligsten Ausstellungsstücke zieht nun um in eine Traditionsfischerei in Brieskow-Finkenheerd. Denn aus 10.000 Fahrradklingeln hatte Senft einst einen 3,60 Meter großen Fisch erschaffen, der nun zunächst im Vorhof von Peter Schneider stehen soll, bis er seinen endgültigen Platz samt Tafel einnimmt. Natürlich durfte eine Didi Senft-typische Verabschiedung im Teufelskostüm nicht fehlen, als er den Fisch vom Hof jagte – oder vielmehr seinem neuen Besitzer überließ. „Ich kann loslassen glücklicherweise und habe mich damit abgefunden“, gibt sich der Berufsteufel zuversichtlich für seine Zukunft, wo er seiner großen Leidenschaft, dem Drahtesel, voll und ganz widmen kann.

 


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