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Nachtzug durch Schweinerotte ausgebremst:
Nachtzug nach Zürich erfasst Wildschweine und muss unplanmäßigen Stopp einlegen – deformierte Metallkonstruktion an der Front der Lok verhindert Weiterfahrt

Feuerwehr kann beschädigte Teile nach einiger Zeit demontieren, so dass die Reisenden in dem vollbesetzen Zug dennoch weiterfahren können – Nachtzug setzt nach einigen Stunden Aufenthalt in örtlichem Bahnhof seine Fahrt fort.

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Datum: Sonntag, 27. Januar 2019, 22:20 Uhr

Ort: Großkreutz, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(sg) Das Kreuzen zweier nächtlicher Reisewege führte bei Großkreutz zu einem Bahnunfall: Eine auf Wanderschaft befindliche Wildschweinrotte kreuzte gerade die Gleise als der Nachtjet NJ 471 nach Zürich die Bahnstrecke bei Großkreutz befuhr. Der Zug erwischte dabei ein oder mehrere Tiere aus der Rotte, so dass der Lokführer den Zug stoppten musste. Er schaffte es aber noch, den nahen Bahnhof anzufahren.

Bei einer ersten Inspektion seines Zuges stellte der Lokführer fest, dass die Kollision einen erheblichen Schaden an seiner Lok hinterlassen hatte. Ein eigentlich für die Räumung der Gleise von kleinen Hindernissen gedachte Metallkonstruktion an der Front war so massiv verbogen, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war.

Unverzüglich wurden Notfallmanager und die örtliche Feuerwehr alarmiert. Mit Hilfe ihres neuen Stolzes, einem erst an diesem Wochenende in Dienst gestellten nagelneuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges, auf dem sämtliche Materialien und Werkzeuge für die Technische Hilfe verladen sind, gelang es den Kameraden schließlich, das betroffene, massiv verformte Metallteil zu demontieren.

Unterdessen musste aber die gesamte Bahnstrecke gesperrt werden, da der Zug in Mitten des Bahnhofes auf einem Durchfahrtsgleis zum Halten gekommen war.

Schließlich konnte der Nachtzug NJ 471 nach Zürich seine Fahrt mit einigen Stunden Verspätung wieder aufnehmen. Zum Glück mussten die Passagiere nicht aus dem vollbesetzten Zug evakuiert werden. Die meisten setzten nach dem kurzen Schrecken ihren Schlaf einfach fort und kommen nun mit einiger Verspätung dennoch sicher an ihrem Reiseziel an.

 


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