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Nur 20 Meter zum Ufer und doch so fern:
Spektakuläre Rettungsaktion für erkrankten Binnenschiffer auf der Ems - Bootseinsatz wegen Niedrigwasser unmöglich - Rettungshubschrauber muss Patienten mit Seilwinde von Bord holen

Einsatzleiter der Feuerwehr schildert in ausführlichem O-Ton die Problematik und en Ablauf der Rettungsaktion: Alle Versuche, das Binnenschiff mit einem Rettungsboot vom Ufer aus zu erreichen, scheitern wegen des Niedrigwassers – Rettungshubschrauber wird zur letzten Rettung für erkranktes Besatzungsmitglied des holländischen Tankschiffs

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 29. Dezember 2018, 12:15 Uhr

Ort: Ems Höhe Weener, Landkreis Leer, Niedersachsen

 

(sg) Bange Minuten an Bord des holländischen Tankschiffs Jowi: Das Binnenschiff war auf der Ems unterwegs, als in Höhe Friesenbrücke bei Weener eines der Besatzungsmitglieder einen medizinischen Notfall erlitt und ärztliche Hilfe benötigte. Die Besatzung setzte einen Notruf ab und machte das Schiff an einem Poller vor der Brücke in Mitten des Flusses fest. Ein Anlegen am Ufer war in dem Bereich nicht möglich. Dann begann das bange Warten auf die Helfer.

Diese eilten gleich mit mehreren Einheiten zur Hilfe: Neben zwei Feuerwehreinheiten aus der Region, die über Boote verfügen, kamen auch ein Boot vom Zoll zum Einsatz. Doch alle traf das gleiche Problem: Keines der vorhandenen Boote ließ sich wegen des ebbebedingten Niedrigwassers vom Deichvorland über das steile Ufer ins Wasser bringen oder konnte am Ufer den Rettungsdienst an Bord nehmen. Auch im nahen Hafen wäre zwar ein Wasser möglich, aber wegen der Ebbe liegt die Schleuse trocken, was ein befahren unmöglich machte.

Die Idee, mit einer langen Feuerwehrleiter zum Boot zu gelangen, scheiterte ebenfalls, weil dies zu gefährlich wurde.

Letzte Hoffnung: Der in Sanderbusch stationierte ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 26 wurde angefordert. Die dort eingesetzte Maschine verfügt als eine der wenigen im Norden über eine Seilwinde und kann so Personen auf Schiffe ab- und Patienten wieder hinaufwinschen.

So konnte dann nach mehr als einer Stunde der dringend benötige Notarzt zum Patienten an Bord gelangen und schließlich den erkrankten Seemann auch mit dem Hubschrauber ans Ufer bringen, von wo er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert wurde.

 


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