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Keine Rettungsgasse möglich - Einsatzkräfte laufen teilweise zu Fuß zur Unfallstelle, Einsatzfahrzeuge benötigen für 800 Meter mehr als 20 Minuten:
Verkehrschaos auf der A1 bei Köln nach schwerem Unfall mit mehreren Verletzten

Lkw fuhr auf Kleinbus an Stauende auf und schiebt das Fahrzeug auf Pkw - Fahrer des Kleinbuses eingeklemmt und schwer verletzt, Fahrer der beiden anderen Fahrzeuge ebenfalls verletzt - Gaffer sorgen für Behinderungen im Gegenverkehr - Polizei und andere Verkehrsteilnehmer weisen Gaffer zurecht (on tape) - Unfall ereignete sich in einem Baustellenbereich - Feuerwehr: "Viele Autofahrer wollen eine Rettungsgasse bilden, können es aber nicht, weil die Straßen zu eng oder der Verkehr zu dicht ist"

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Datum: Mittwoch, 05. Dezember 2018, 08:15 Uhr

Ort: A1 Fahrtrichtung Euskirchen, nahe AK Köln-Nord, Nordrhein-Westfalen

 

(ah) Die A1 bei Köln ist zu einem großen Teil eine riesige Baustelle, wo es auch ohne zusätzliche Blockaden tagtäglich zu Staus kommt. Wenn dort noch ein Unfall passiert, geht gar nichts mehr. Am Mittwochmorgen sorgte ein solcher Unfall wieder einmal für ein Verkehrschaos auf der Autobahn: Der Fahrer eines Lkw hatte ein Stauende übersehe und fuhr auf einen Kleinbus auf, der dadurch auf einen Pkw geschoben wurde. Der Fahrer des Kleinbusses wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden, bevor der lebensgefährlich Verletzte in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Auch die Fahrer der beiden anderen Unfallfahrzeuge wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die A1 musste in Richtung Euskirchen stundenlang voll gesperrt werden und auch in der Gegenrichtung sperrte die Polizei zeitweise eine Spur.

Das größte Problem für die Retter war die Anfahrt. Aufgrund der Baustelle ist die Autobahn in diesem Bereich so eng, dass es für die Verkehrsteilnehmer kaum möglich ist, eine ausreichende Rettungsgasse zu bilden. Für die letzten 800 Meter benötigte die Feuerwehr mit ihren großen Fahrzeugen mehr als 20 Minuten. Einsatzleiter Frank Stobbe macht den Autofahrern keinen Vorwurf: "Viele wollen eine Rettungsgasse bilden, können es aber nicht, weil die Straßen zu eng oder der Verkehr zu dicht ist.". Einige Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst machten sich daher zu Fuß auf den Weg und liefen lange Strecken durch den Stau zur Unfallstelle. Mehrere Ersthelfer hatten sich bereits um die Unfallopfer gekümmert, so dass die Verletzten auch schon vor dem Eintreffen der Helfer erstversorgt wurden.

Im Gegenverkehr sperrte die Polizei zunächst eine Spur, damit Beamte über die Leitplanke zur Unfallstelle gelangen konnten. Einige Verkehrsteilnehmer nahmen diesen stockenden Verkehr zum Anlass zu gaffen: Es wurde gefilmt und sogar angehalten und ausgestiegen. Einer dieser "Aussteiger" bekam jedoch schnell von der Polizei und anderen Verkehrsteilnehmern deutlich die Meinung gesagt, so dass er schnell wieder einstieg und davonfuhr...

 


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