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Horror-Crash am Stauende:
40-Tonner rast fast ungebremst in Stauende und schiebt drei weitere Sattelzüge ineinander – Fahrerkabine bohrt sich mehrere Meter in Heck von Lkw und wird völlig zusammengestaucht – Fahrer überlebt schwerverletzt

A9 stundenlang gesperrt – Schaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt – Stau hatte sich durch weiteren Unfall am Morgen gebildet – Polizei appelliert an alle, Mindestabstand unbedingt einzuhalten und aufmerksam zu fahren

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Datum: Sonntag, 3. Dezember 2018, 17:15 Uhr

Ort: A9 zwischen Niemegk und Klein Marzehns, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(sg) Es passiert immer wieder auf Deutschlands Autobahnen: Schlimme Unfälle an Stauenden – meist mit Lastwagenbeteiligung. Auch am Montagabend auf der A9 zwischen Niemegk und Klein Marzehns krachte mal wieder ein 40-Tonner ungebremst in ein Stauende und schob gleich drei weitere Sattelzüge zusammen. Die Fahrerkabine des Unfallverursachers bohrte sich dabei regelrecht mehrere Meter in das Heck des vorigen Lkw.

Wie durch ein Wunder überlebte der 36-jährige Lkw-Fahrer den Horror-Crash. Die rechte Seite seiner Kabine wurde auf nur wenig mehr als einen Meter zusammengestaucht, auf der linken Seite blieb zum Glück ein wenig mehr Platz. Die Feuerwehr befreite den Mann mit schwerem Rettungsgerät. Er wurde mit schweren, lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die drei anderen Brummi-Fahrer kamen mit leichten Verletzungen davon und wurden lediglich ambulant vor Ort behandelt.

Der Stau hatte sich bereits am Morgen in Richtung Leipzig durch einen schweren Unfall an der Landesgrenze ereignet, wo ein Holzlaster seine Ladung verloren hatte. Dadurch kam es bis in den Abend hinein zu massiver Staubildung auf der A9. Offenbar hatte der Unfallverursacher diesen völlig übersehen oder war so abgelenkt, dass er mit fast gedrosselter Geschwindigkeit in die vorausfahrenden Lastwagen krachte.

Die Polizei appelliert angesichts dieses dramatischen Unfalls nochmals an alle Verkehrsteilnehmer, aber insbesondere die Lkw-Fahrer, unbedingt den nötigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Wer auf ein Stauende zufährt, solle mit erhöhter Vorsicht an das Stauende heranfahren, die Geschwindigkeit verringern und Warnblinklicht einschalten. Hätte zwischen den Lastwagen ein Pkw gestanden, hätten dessen Insassen diesen Unfall wohl nicht überlebt.

Die Autobahnpolizei geht derzeit von einem Sachschaden über 100.000 Euro aus. DA an der Unfallstelle massiv Kraftstoff auslief, musste die Feuerwehr diesen aufnehmen und auch die aufgerissenen Tanks aufwändig abpumpen. Noch am Abend wurden zwei Bergungsunternehmen damit beauftragt, die Fahrbahn frei zu machen. Die völlig ineinander verkeilten LKW mussten aufwendig auseinandergezogen werden. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die A9 erneut bis tief in die Nacht gesperrt.

 


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