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Rettungshubschrauber braucht selbst Erste-Hilfe:
Einsatzteam war zur Reanimation gerufen worden – Pilot bemerkte technische Probleme und wollte Probeflug durchführen – Starke Vibrationen und Funkenflug zwingen Piloten zur Notlandung auf einem Acker – Feuerwehr rückt an, um havarierten Heli komplett auszuräumen

Kompletter Inhalt samt Sitzen ausgebaut - Sicherheitsdienst muss neun Millionen teure Maschine die Nacht bewachen – Hubschrauber wird nun vor Ort von Techniker geprüft und möglicherweise auseinander gebaut– Anwohner bringen heiße Getränke

Bildergalerie vorhanden

DatumDonnerstag, 8. Oktober 2018, 17:30 Uhr

Ort: Oberkrämer, Landkreis Oberhavel, Brandenburg

 

(ch) Vorzeitiger und vor allem unfreiwilliger Feierabend für die Crew eines Rettungshubschraubers am Donnerstagabend. Der Pilot, ein Notfallsanitäter sowie ein Notarzt wurden in das kleine Dorf Marwitz zu einer bewusstlosen Person gerufen. Ohne viel Zeit zu verlieren landete das Team in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes und eilte zum Patienten, der bereits reanimiert wurde. Schon hier bemerkte der Pilot Auffälligkeiten an seiner Maschine. Trotz aller Bemühungen konnte das Team das Leben der Person nicht mehr retten und wollte nach einer Dreiviertelstunde wieder den Rückflug antreten.

 

Beim Start der Maschine bemerkte der Pilot dann jedoch Vibrationen, die nicht üblich waren, weshalb er nach kurzer Zeit wieder landete. Nach Rücksprache mit einem Techniker entschied er sich zu einem Probeflug. Doch dieser endete fast im Unglück. Nachdem der Helikopter vom Typ EC145 in die Luft stieg, traten die Probleme erneut auf und Funken stoben aus dem Triebwerk. Sofort setzte der erfahrene Pilot zur Notlandung an und brachte „Christoph Berlin“ sicher auf einem Acker zum Stehen. Doch von hier ging es dann nicht mehr weiter. Weil ein sicherer Flug nicht mehr gewährleistet werden konnte, blieb den Rettern nur eins: den Pannenhelfer zu rufen.

 

Doch anders als beim Auto, wo der Gelbe Engel viele Defekte sofort reparieren kann oder im Zweifel ein Abschlepper schnell zur Stelle ist, geht das bei einem Rettungshubschrauber nicht so einfach. Da dieser am Abend nicht mehr vom Fleck kam, wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Diese sollten den Hubschrauberlandeplatz ausleuchten – doch der Gast war bekanntlich schon da. Dafür hatten die Helfer warme Getränke und eine Brotzeit im Gepäck, was bei Temperaturen von fünf Grad sicherlich auch eine willkommene Maßnahme darstellte. Gemeinsam räumten die Kameraden mit der Besatzung den Helikopter dann komplett aus. Von Medikamenten über medizinische Gerätschaften bis zu den Sitzen wurde der Eurocopter entleert. Feuerwehrleute aus Berlin waren zwischenzeitlich angerückt, um als Taxi der etwas anderen Art zu dienen. Gemeinsam mit der Ausrüstung und dem Hubschrauber-Team ging es wieder zurück in die Hauptstadt zum UKB in Mahrzahn, wo der Rettungshubschrauber stationiert ist.

 

Hier soll ein Ersatz-Heli noch in der Nacht landen, der dann mit den Einsatzmodulen wieder ausgerüstet wird. Und der Pannenheli? Der steht nur einsam und verlassen auf dem Feld. Ein privater Sicherheitsdienst wird das rund neun Millionen teure Gerät für die Nacht bewachen. Am Freitag rücken dann Techniker von Eurocopter an, um den Fehler zu suchen. Sollte dieser nicht gefunden werden, muss der Hubschrauber demontiert und via Kran auf einen Tieflader gehoben werden, ehe es in die Werkstatt geht.


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