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Feuerteufel liebt offenbar Reetdachhäuser und versetzt Anwohner in Angst und Schrecken:
Bereits zum zweiten Mal in nur zwei Tagen brennt in Lemwerder ein leerstehendes Reetdachhaus – Flammen schlagen lichterloh aus dem Dachstuhl – Feuer vernichtet gesamtes Gebäude nur wenige Häuser neben der ersten Brandstelle vom Freitag

Umfangreiche O-Töne zum Thema, Material von beiden Bränden verfügbar – enge Bebauung macht Feuerwehren schwer zu schaffen - Anwohner haben ein ungutes Gefühl und befürchten, dass der Pyromane wieder zuschlagen könnte – bisher waren beide Ziele unbewohnt – Polizei ermittelt auf Hochtouren und geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 3. November 2018, 23:30 Uhr

Ort: Lemwerder, LK Wesermarsch, Niedersachsen

 

(sg) Für die Bewohner und Einsatzkräfte in Lemwerder war es eine Art Déjà-vu-Erlebnis: In der Nacht zu Sonntag brannte schon wieder eines der Reetdachhäuser in dem Ort lichterloh. Erst am Freitag war eines der leerstehenden Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft wenige Häuser weiter den Flammen zum Opfer gefallen. Nun vermuten viele zu Recht einen Brandstifter, der in der Gegend sein Unwesen treibt und haben Angst, dass er es demnächst auch auf bewohnte Gebäude absehen könnte. Fast alle Gebäude direkt am Deich haben reetgedeckte Dächer, die den Flammen bei einem Brand sehr viel Nahrung bieten.

Als die Feuerwehren kurz vor Mitternacht am Einsatzort eintrafen, stand das unbewohnte, aber voll eingerichtete Gebäude in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen den Männern und Frauen der zahlreich zusammengezogenen Wehren entgegen. Mit zahlreichen Rohren wurde ein massiver Löschangriff aufgebaut. So konnten die Kameraden zumindest ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude verhindern.

Erst mit Hilfe einer angeforderten Drehleiter und später mit einem Bagger gelang es, direkt an die Flammen, welche sich unter dem dichten Reet im Dachstuhl ausbreiteten, heranzukommen.

Schlussendlich musste der Bagger das gesamte Dach abtragen. Die Teile wurden mit Hilfe eines Container-Lkw zum nahen Sportplatz gefahren und dort abgelöscht.

Das Gebäude soll einer älteren Dame gehören, die dort aber nicht mehr wohnt, weil sie in Pflege ist und nur unregelmäßig nach ihrem Haus geschaut hat. Warum es zu dem Brand kam, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Die Beamten gehen in beiden Fällen von Brandstiftung aus und suchen dringen Zeugen.

Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht am Fuß verletzt und kam vorsichtshalber in ein Krankenhaus.

 


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