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brandenburg
Datum: Freitag, 25. Mai 2018, 0:20 Uhr
Ort: A10 zwischen Dreieck Potsdam und Glindow, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
News-Nr.: 27693

Und es hielt einfach keiner an:
Sport-Kombi rast unter Lastwagen und schiebt sich bis zur B-Säule unter diesen – Schwerverletzter Fahrer kann sich mit letzter Kraft aus Wrack retten – Erschütterter Ersthelfer im Ton: „30 Laster und genauso viele Autos fuhren einfach vorbei. Das war allen Leuten scheiß egal!“

Dach wird wie bei Konservendose aufgerissen – Unklar, warum Ford-Fahrer in Lastwagen donnert

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DatumFreitag, 25. Mai 2018, 0:20 Uhr

OrtA10 zwischen Dreieck Potsdam und Glindow, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(ch) Ein schrecklicher Unfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen auf der A10. Doch was sich danach abspielte, ist in den Augen so mancher ebenso schrecklich. Mit hohem Tempo war ein 22-Jähriger in seinem Ford Focus ST-Sportkombi auf der A10 in Richtung A2 unterwegs. Aus noch völlig ungeklärter Ursache übersah er dann auf der rechten Spur einen Lastwagen und raste mit hohem Tempo unter den Sattelauflieger. Dabei schob sich der Ford bis zur B-Säule unter den Brummi, das Dach riss wie bei einer Konservendose auf. Glücklicherweise löste sich der Unfallwagen wieder unter dem Lkw und blieb schließlich schwer beschädigt auf der Autobahn stehen.

Doch wer glaubt, dass angesichts der Zerstörungsbilder andere Verkehrsteilnehmer anhielten, um zu helfen, der irrt. Lediglich ein Mann stoppte seinen Laster und eilte dem Unfallopfer zur Hilfe: Da hätte ich auf jeden Fall angehalten, egal, welche Termingründe es gibt. Menschenleben geht vor.“ Dem 22-jährigen Unfallfahrer war es gelungen, sich aus eigener Kraft nach oben aus einem neu entstandenen Loch, wo vormals das Dach war, rauszuziehen. Dabei fügte er sich jedoch weitere schwere Verletzungen zu. 

Doch außer dem einen Ersthelfer ist er alleine auf der Autobahn. „Es sind 30 Lastwagen und ebenso viele Autos vorbeigefahren. Sie sind über die Trümmerteile geräumt, obwohl sie den Wagen da stehen sahen“, ist Ersthelfer Rene Tetzlaff erschüttert. Erst als die professionellen Retter eintrafen, fiel die Last von seinen Schultern. Denn bis dahin war er der einzige, der dem Fahrer Beistand leiste: „Er hat sich auch mehrfach bedankt. Für mich selbstverständlich, aber anscheinend nicht.“ Ein Rettungswagen brachte schließlich den Schwerverletzten in eine Klinik. Die Autobahnpolizei hat derweil die Ermittlungen aufgenommen, wie es zu dem Unglück kommen konnte. 


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