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Blechverkleidung stellt Einsatzkräfte vor große Herausforderung:
Großes Einfamilienhaus in Flammen - Brand breitet sich in Zwischendecken und unter Metallverkleidung ungebremst aus - Großaufgebot der Feuerwehr kämpft auf verlorenem Posten

29-jährige Mutter mit Säugling konnte sich gerade noch rechtzeitig vor den Flammen ins Freie retten - Einsatzkräfte kommen kaum an die Brandherde unter den Blechverkleidungen des Dachs heran – mehrere Drehleitern und zahlreiche Atemschutzgeräteträger im Einsatz – 120 Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen vor Ort – Gebäude unbewohnbar

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 12. Mai 2018, 19:00 Uhr

Ort: Waffensen, Landkreis Rotenburg/Wümme, Niedersachsen

 

(sg) Eigentlich sah alles nach einem schnellen Einsatzerfolg aus, als die Feuerwehr Waffensen am Samstagabend zu einem Balkonbrand zu einem großen zweistöckigen Anwesen gerufen wurde. Beim Eintreffen schlugen Flammen aus der Wand in Höhe des Balkons, die schnell gelöscht werden konnten. Dann aber die ernüchternde Meldung des Atemschutztrupps, der parallel in den Innenangriff vorgegangen war: Das Obergeschoss steht bereits lichterloh in Flammen.

Die Eigentümerin des großen Einfamilienhauses hatte selbst die Feuerwehr gerufen. Danach hatte sich die 29-jährige Mutter mit ihrem Säugling noch rechtzeitig selbst in Sicherheit bringen können. Ihr 27-jähriger Ehemann war zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus.

Das riesige zweigeschossige Anwesen stellte die Feuerwehrleute vor erhebliche Probleme: Zum einen war auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert und zum anderen waren sowohl die Wände als auch das gesamte Dach mit Blechplatten verkleidet, so dass an die darunterliegenden Brandstellen so gut wie kein rankommen mit normalem Werkzeug war. „Eigentlich kommt man hier nur mit dem Akkuschrauber weiter und müsste Blech für Blech demontieren“, erklärt Feuerwehrsprecher Dennis Preißler. Unterdessen können sich die Flammen ungehindert in den Zwischendecken und in den Isolierungen des Daches ausbreiten. Immer wieder schlagen an anderen Stellen Flammen aus dem Gebäude und dichter Rauch steht über der Einsatzstelle. „Wir versuchen derzeit mit allen Mitteln Herr der Lage zu werden“, so Preißler weiter. Dazu zog die Einsatzleitung ein Großaufgebot an Kräften zusammen. Neben sechs Feuerwehren kamen auch zwei Drehleitern und ein Gelenkmast zum Einsatz. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger gingen immer wieder abwechselnd über Leitern und im Innenangriff gegen die Flammen vor. Trotz aller Bemühungen gelang es aber nicht, das Gebäude zu halten. Die Löscharbeiten zogen sich bis nach Mitternacht hin. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben mindestens 300.000 Euro, das Gebäude ist aufgrund von Brand- und Wasserschaden längere Zeit nicht mehr bewohnbar.

 


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