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Übernachtung auf freier Strecke im ICE:
Oberleitungsschaden sorgt für Zwangsstopp - 700 Reisende müssen mehrere Stunden im dunklen ICE aushalten bis Ersatzzug eintrifft

Feuerwehr, THW und Rettungsdienst im Großeinsatz – Einsatzkräfte verteilen Getränke an Reisende bis diese in einen Ersatzzug umsteigen können – Evakuierung des Zuges auf freier Strecke nicht möglich

Bildergalerie vorhanden

Datum: Montag, 12. März 2018, 22 Uhr

Ort: Lampertheim, Kreis Bergstraße, Hessen

 

(sg) Ein doppelter Oberleitungsschaden hat am späten Montagabend den ICE 613 nach München ausgebremst und den rund 700 Reisenden einige ungemütliche Stunden im Dunkeln auf freier Strecke beschert.

Der Schnellzug musste aufgrund einer Störung der Stromversorgung auf der eigentlichen Route bereits auf eine Ausweichstrecke über Lampertheim umgeleitet werden. Doch auch da verfolgte den ICE das Pech. Auch bei Lampertheim riss die Oberleitung auf freier Strecke und im Zug gingen die Lichter aus. Der Zug blieb stehen und das Personal leitete den Notfallplan ein.

Über 100 Helfer von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst wurden vorsichtshalber zur Einsatzstelle beordert.

Man entschied allerdings relativ schnell, dass an dieser Stelle eine Evakuierung aufgrund der Dunkelheit und des Geländes zu gefährlich sei und man die Passagiere lieber im Zug lasse.

Während die Einsatzkräfte Getränke an die genervten und erschöpften Passagiere verteilten, versuchte die Bahn einen Ersatzzug auf das Nebengleis zu delegieren. Ein Reparaturtrupp flickte die Oberleitung auf dieser Seite notdürftig, damit der Ersatzzug zumindest fahren konnte.

Einige Passagiere mussten vom Rettungsdienst versorgt werden, weil diese gesundheitliche Probleme hatten. Nach rund zwei Stunden traf dann endlich ein Ersatz-ICE ein. Die Passagiere wurden dann über Behelfsbrücken von einem in den anderen Zug geleitet, so dass nach rund vier Stunden Zwangspause die Reise doch noch weitergehen konnte.

Trotz der nervenaufreibenden Situation winkten viele Reisende aus dem davonfahrenden Zug den Helfern zum Abschied zu und zeigten sich dankbar für die Notbetreuung in der Nacht.

 


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