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Spritztour mit Amphibien-Fahrzeug endet im kühlen Nass:
Väter versinken mit ihren beiden vier und fünf Jahre alten Söhnen bei Testfahrt mit Militär-Ketten-Fahrzeug in eiskalter Ems - Ersthelfer ziehen die vier aus der starken Strömung

Fahrmanöver vom Wasser ans Ufer war offenbar schiefgelaufen, woraufhin das Gefährt mit Wasser volllief und versank – Ersthelfer springen in eiskalte Fluten, um zu helfen – Feuerwehr und DLRG-Taucher ziehen versunkendes Fahrzeug in stundenlanger Bergungsaktion wieder aus der Ems

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 11. März 2018, 18 Uhr

Ort: Emsbüren, Landkreis Emsland, Niedersachsen

 

(sg) Da wollten die beiden Väter mal ihr neues „Männerspielzeug“ ihren Söhnen präsentieren und das sonntägige Frühlingswetter für eine Testfahrt mit dem neuen Gefährt nutzen, aber leider endete die Aktion völlig im Wasser. Zum Glück wurde keiner ernsthaft verletzt.

Am Nachmittag starteten zwei Väter mit ihren beiden vier und fünf Jahre alten Söhnen mit einem vor etwa einer Woche erworbenen Militär-Amphibienfahrzeug. Das Gefährt vom Typ Volvo BV-202 Snowcat kann sich sowohl auf Ketten an Land als auch im Wasser fortbewegen. Und das sollte nun ausgiebig getestet werden. So machten sich die vier auf dem Weg zur Ems, wo sie gute Testbedingungen vermuteten. Sie hatten wohl auch schon einige Hürden gemeistert, als der Fahrer das Gefährt wieder ins Wasser lenken wollte. Diesmal ging es aber schief, da der Fahrer den Böschungswinkel offenbar unterschätzt hatte. Die Bugwelle schwappte in das Führerhaus und das Fahrzeug lief schnell mit dem eiskalten Emswasser voll.

Im Nu versank das etwa 3,5 Tonnen schwere Gefährt in den Fluten des nur wenige Grad warmen Wassers. An dieser Stelle hat die Ems eine besonders starke Strömung, die nun das Fahrzeug etwa 20 – 30 Meter vom Ufer wegriss. Den beiden Männern gelang es gerade noch, die in Panik geratenden Kinder über Wasser zu halten. Zum Glück sprangen schnell einige Augenzeugen ins Wasser und brachen die vier an Land. Alle erlitten zwar leichte Unterkühlungen, wurden bei dem Unglück aber nicht ernsthaft verletzt.

Feuerwehr und DLRG rückten aufgrund der Meldung mit einem Großaufgebot an. Da die Personen schon an Land waren, versuchten die Retter nun, dass Gefährt in dem reißenden Fluß auszumachen und zu bergen. Dies stellte die Einsatzkräfte vor einige Herausforderungen. Schlussendlich gelang es aber mit Hilfe der DLRG-Taucher, das Amphibienfahrzeug zu sichern und wieder ans Ufer zu holen. Nach fast drei Stunden Arbeit, war es dann geschafft. Allerdings trat bei der Bergung auch Öl und Kraftstoff aus, die das Gewässer verunreinigten. Der Sachschaden beträgt mindestens 15.000 Euro.

 


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