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Großfeuer in Delmenhorster Hochhaus:
Brand in Technik- und Abstellräumen sorgt für stundenlangen Feuerwehreinsatz - Flammen im Dachbereich des achtstöckigen Hochhauses lassen sich kaum eindämmen - zweites gleichzeitiges Feuer in Ärztehaus bringt Einsatzkräfte an Kapazitätsgrenze

Löscharbeiten im Hochhaus dauern die ganze Nacht an - Derzeit noch unklar, was genau für die enorme Brandintensität verantwortlich ist – drei Drehleitern und zahlreiche Atemschutzgeräteträger im Einsatz – Gebäude zu großen Teilen nicht mehr bewohnbar, bis zu 80 Bewohner evakuiert und in Turnhalle untergebracht – wegen zeitgleichem zweiten Brand in Ärztehaus müssen Einsatzkräfte spontan umdisponieren und kommen an ihre Grenzen – auch hier entsteht enormer Sachschaden

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 15. Oktober 201, 22 Uhr

Ort: Delmenhorst, Niedersachsen

 

(sg) Zunächst sah alles fast nach einem Routineeinsatz für die Feuerwehr aus: In einem Hochhaus in Delmenhorst-Deichhorst hatte es eine unklare Rauchentwicklung im Bereich eines Technikraumes im Dach gegen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war in dem neungeschossigen Gebäude in der Grundigstraße bereits der Strom ausgefallen und dichter Rauch quoll aus dem betreffenden Raum im Dachgeschoss. Über das Treppenhaus wurden 47 Bewohner in Sicherheit gebracht und parallel mit der Brandbekämpfung begonnen. Doch diese gestaltete sich weitaus schwieriger als zunächst angenommen. Das Feuer breitete sich immer weiter aus, lichterlohe Flammen schlugen aus den Lüftungsschächten an der Außenfassade und dem Flachdach.

Die Einsatzkräfte forderten daraufhin Verstärkung aus umliegenden Gemeinden an. Auch nach Stunden brennt der Bereich nach wie vor lichterloh, das Feuer hat inzwischen auch auf die im Dachgeschoss befindlichen Abstellräume der Bewohner übergegriffen, die hölzerne Deckenkonstruktion ist eingestürzt. Über drei Drehleitern und das Treppenhaus wird derzeit ein massiver Löschangriff vorgetragen. Die rund 110 evakuierten Bewohner, von denen zum Glück nur zwei leicht verletzt wurden, werden unterdessen von einer Schnelleinsatzgruppe des Rettungsdienstes in einer nahegelegenen Turnhalle betreut.

Dann passierte, was alle Einsatzkräfte in solch einer Lage fürchten: Es gibt eine weitere Brandmeldung im Stadtgebiet. In einem Ärztehaus dringt dichter Rauch aus dem Gebäude. Sofort disponierte die Einsatzleitung um und zog Kräfte vom ersten Einsatzort ab, die schnellstmöglich zur neuen Brandstelle eilten. Weitere Kräfte aus dem Umland von Delmenhorst wurden umgehend in die Stadt beordert. In dem Gebäude, in dem mehrere Praxen untergebracht sind, brannte es in einem Hausmeisterraum. Zum Glück gelingt es der Feuerwehr, den Brand recht schnell einzudämmen und zu löschen. Da die Flammen aber in die Zwischendecke gezogen sind und sich der Rauch in großen Teilen des Gebäudes ausgebreitet hatte, entstand auch hier enormer Sachschaden. Auch wird die Stromversorgung des Ärztehauses zerstört, so dass bis auf weiters wohl kein Betrieb mehr möglich sein wird.

An der Brandstelle in der Grundigstraße ist unterdessen immer noch kein Ende abzusehen. Nachdem das Dach in sich zusammen gestützt ist, kommen die Feuerwehrleute zumindest von oben besser an die Flammen heran und es ist ein Löscherfolg zu erkennen. Was genau dort in dem Technikraum sowie den Abstellräumen der Bewohner brennt und für eine solche Brandintensität sorgt, ist nach wie vor unklar. Durch Rauch und Löschwasser sind offenbar aber wohl mindestens zwei der drei Aufgänge des Gebäudes unbewohnbar und auch der dritte Aufgang des Gebäudes wurde zwischenzeitlich sicherheitshalber geräumt. Die betroffenen Bewohner können erstmal bis auf weiteres nicht in ihre Wohnungen zurück. 


Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.


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