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Spektakuläres Szenario im Kreidesee:
Zwei Skeletts in der gesunkenen Piper: Sportflugzeug samt „Insassen“ als neue Unterwasser-Attraktion in Taucher-Eldorado versenkt

Projektfinale mit zweijähriger Vorbereitung reportagig begleitet, inklusive On-Board-Kamera, Taucherbildern und Drohnenaufnahmen - Neue Attraktion in beliebten Tauchersee – Flugzeug wurde am Kran hängend zu Wasser gelassen und versenkt – Zwei Insassen als Skeletts in Pilotenuniform sollen für besonders realisisches Taucherlebnis sorgen - Sehr umfangreicher Reportagedreh mit Luft- und ungewöhnlichen Unterwasserbildern, sowie diversen situativen und gesetzten Tönen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 13. August 2017

Ort: Kreidesee bei Hemmoor, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen

 

(et) Im türkis schimmernden klaren Wasser zeichnen sich die Umrisse eines gesunkenen Sportflugzeuges ab, immer näher kommen die Taucher und machen schließlich die gruselige Entdeckung im Inneren: Pilot und Passagier sitzen als Skelett in Uniform noch im Flugzeug...

Was für eine spektakuläre Attraktion, die Taucher ab sofort im berühmt-berüchtigten Kreidesee von Hemmoor in Niedersachsen ab sofort unter Wasser „besichtigen“ können. In einer aufwändig geplanten Aktion wurde am Wochenende ein großes Sportflugzeig im See versenkt – wir waren mit Kameras am Land, im Wasser und in der Luft dabei...

Holger Schmoldt, Leiter der Tauchstation am Kreidesee musste im Internet lange suchen, bis er das passende Objekt zum Versenken gefunden hatte - er wurde dann in München fündig. Dort stand die ausrangierte Piper Aircraft P 601, nicht zu groß und nicht zu klein für sein Vorhaben. „Am liebsten wäre mir eine Boeing oder ein Airbus gewesen, aber die sind so groß und teuer, dass kriegt man gar nicht“, erzählt Holger Schmoldt. Ein Flugzeug gibt es zwar schon im See, aber das ist alt und das Neue ist wesentlich größer. „Wir müssen uns immer wieder was neues einfallen lassen, damit die Taucher immer wieder neue Objekte haben, so bleibt es spannend“.

Zwei Jahre Arbeit stecken nun in der Umrüstung des Flugzeuges. Viele Sachen mussten ausgebaut und etliche Neue wieder eingebaut werden, um das Flugzeug schwimm- und tauchfähig herzurichten. Quer eingebaute Hartschaumplatten sorgen nun dafür, dass das Flugzeug unter Wasser nicht zusammen gedrückt wird und Ausgleichstanks sollen für die Nötige Stabilität in der Waage sorgen.

Nach der Abnahme des Umweltamtes war es dann am Wochenende endlich soweit. Die Piper konnte für ihren letzten „Flug“ unter Wasser ans Ufer gebracht werden. Die letzten Einstellungen an den Schaltern durfte Holger Schmoldt vom Pilotensitz aus selbst vornehmen, etwas gruselig nur, dass auf dem Sitz des Copiloten ein Skelett in echter Pilotenuniform sitzt und sich am Steuerknüppel festkrallt, als wüsste es was gleich passieren wird. Ein eigens bestellter 90-Tonnen Kran hob das 1,2 Tonnen schwere Flugzeug wie eine Feder in die Luft und ließ es mehrere Meter vom Ufer entfernt zu Wasser. Im Wasser übernahmen Taucher dann die Arbeit. Die Schwierigkeit bestand nun darin, dass Flugzeug in zehn Metern Tiefe in einer waagerechten Position zu verankern. Nachdem das mit den Ausgleichtanks und einer Ladung Steine, die unter Wasser noch im Flugzeug positioniert werden mussten, erledigt war, wurde die „fliegende“ Piper am Grund des Sees mit Stahlseilen an vorbereiteten Betonblöcken verankert. Ein Kamerataucher lieferte die Eindrücke der anstrengenden Unterwasseraktion, während eine Drohne spektakuläre Bilder von oben lieferte.

Mehrere Hobbytaucher die es kaum erwarten konnten ins Wasser zu springen, bestaunten am Ufer die spektakuläre Versenkung und sind schon ganz gespannt auf das Erlebnis unter Wasser: „Der See ist jetzt um eine weitere Attraktion reicher und wir konnten das Flugzeug über Wasser sehen und können jetzt unter Wasser Bilder davon machen. Und auch Holger Schmoldt ist froh über die erfolgreiche Arbeit: „Auch wenn uns manche Schrottversenkung vorwerfen, wir sind ein Unterwasser-Erlebnispark und kein Museum“. Eine Handbreit Wasser unterm Bug ist sicher...

 

Die NonstopNews-Bilder und die O-Töne:

 

Teil 1:

  • Besprechung der Beteiligten vor Ort mit situativem mit Ton: ...müssen gucken wie wir das machen können...hab mir vorgestellt die Schleppstange anzubauen, die Schilder sind alle entfernt, dass wir durch kommen...danach ziehen wir den Flieger runter, da wo der Rasen nicht gemäht ist, davor der Kran...die Boje mit 10 Meter Seil kommt oben an den Flieger...erst ins Wasser setzten und dann die Boje ran machen...wir wissen ja gar nicht was der Flieger wiegt...wir improvisieren wohl den ganzen Tag...

  • Luftsäcke auf dem Anhänger

  • Flugzeug steht auf der Wiese

  • Pilotenskelett sitzt am Steuer

  • O-Ton am Flieger mit Holger Schmoldt, Inhaber der Tauchstation am Kreidesee: ...Flieger hab ich in München gekauft, musste lange recherchieren um was passendes zu finden, am liebsten wäre mir natürlich eine Boeing oder ein Airbus, aber die sind so groß und teuer, dass kriegt man gar nicht und dieses Ding hab ich nach langer Recherche im Internet gefunden...Flügel wurden abgebaut und auf einen Tieflader gepackt und nach Hemmoor gebracht…ist auch ein schönes Ding und wesentlich größer als unser alter Flieger...das ist eine Piper Aircraft P 601, ausgelegt für acht Passagiere und hat eine maximale Reiseflughöhe von etwas über 8000 Meter, kann man auch sehen Sauerstoffmasken sind hier verbaut...sportlich, ich würde mit dem Ding nicht auf 8000 Meter gehen…

  • O-Ton Martin Hatjen: ...total spannend und lustig, macht Spaß…

  • Flieger am Anhänger eines VW, Bremsklötze werden an den Rädern entfernt

  • Weiterer situativer O-Ton mit Holger: ...Erfahrung hab ich damit nicht, also Fahrzeuge mit Anhänger bis 2,50m sind wir ja gewohnt, aber das Ding hat ne Spannweite von 12 oder 16 Meter, da müsst ihr schön die Köpfe einziehen…

  • Flugzeug wird von Geländewagen gezogen zum Ufer gebracht

  • O-Ton Andera Bahlo, Besucherin aus Rheinland-Pfalz: ...super Aktion, der See ist ganz toll und ist dann um eine weitere Attraktion reicher, toll zum tauchen, wir sehen ihn jetzt über Wasser und können ihn dann unter Wasser vertauen, dann können wir unter Wasser und über Wasser Bilder machen…

  • Plattes Bugrad muss repariert werden

  • Besucher machen Fotos

 

Teil 2:

  • Flieger am Ufer

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...müssen jetzt ein paar Schekel und Tauchgerät besorgen..das der Flieger hier schon steht ist schonmal sehr gut...an dem großen Betonklotz der unten liegt, müssen wir ein großes Stahlseil befestigen, das haben wir alles vorbereitet, ist schon alles auf Länge fertig, dass wenn wir den Flieger nachher unter Wasser ziehen, wir das nur noch zusammen schrauben müssen...wenn wir das nachher machen wenn der Kran hier ist, dauert das viel zu lange und wird viel zu teuer...

  • Arbeiten am Flieger, letzte Arbeiten werden vorbereitet

  • Schrauben werden angebracht

  • Arbeiten mit der Flex und Schweißgerät

  • Mehrere Taucher bereiten sich im Wasser vor

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...haben gerade besprochen, dass ich der letzte bin der hier im Flieger die Schalter und den Funk einstellt...der Taucher ist begeistert, viel zu schade zum Versenken, aber dafür ist er ja angeschafft worden, fliegen darf er nicht mehr...wir sind ja kein Museum, wir sind ein Unterwasser-Freizeitpark...manche halten es für Schrottversenkung, aber dafür sieht er noch zu gut aus…Taucher werden schon ihren Spaß dran haben...

  • Blick in präpariertes Flugzeug mit Erklärung von Holger: …so sieht es drin aus...haben hier Hartschaumplatten eingebaut, die 1,5 Tonnen Auftrieb haben, die können eine Druck von 10 bar aushalten, d.h. wenn er in 10 Meter Tiefe hängt, verformen die sich nicht und behalten ihren Auftrieb...die Kanister sind installiert und mit Wasser gefüllt damit wir vorne mehr Auftrieb haben...

  • O-Ton Taucher: ...bringen jetzt die Seile anbringen, die das Flugzeug dann von unten halten werden

  • Taucher setzt Flasche auf

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...Tonne brauchen wir oben als Sicherheit für den Flieger...wenn jetzt irgendwas schief laufen sollte und der Flieger doch mehr wiegt als wir glauben, dann haben wir oben die Tonne dran, die kann gut 1000 Kilo tragen, damit der Flieger nicht auf dem Grund einschlägt, dann war alles umsonst…

  • Taucher mit Unterwasserkamera im See

  • Weitere Taucher springen in den See

 

  • Teil 3:

  • Bojen werden mit Boot zum Einsatzort gefahren

  • Stahlseile werden im Wasser versenkt

  • Kran trifft ein

  • Flugzeug wird in neue Polition gefahren

  • Holger im Flugzeug, bewegt Lenkrad, Skelett auf anderer Seite bewegt sich mit

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...hoffe auch, dass das gut ankommt bei den Tauchern...im Endeffekt ist es ja so, wenn wir nix machen wird der See ja langweilig, also wir müssen uns immer wieder was neues einfallen lassen, damit die Taucher immer wieder neue Objekte haben, so bleibt es spannend…

 

Teil 4:

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...der Kran sieht schonmal gut aus, er sagt das ist ein 90-Tonner, das ist schon ganz ordentlich, macht uns die Arbeit leichter…letzter Flug...

  • Kran wird aufgebaut

  • Holger im Gespräch mit Tauchern

  • Flugzeug wird am Kran mit Seilen und Ketten festgemacht

  • Flugzeug hängt am Haken und wird in die Luft gehoben

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...schon cool...vor allem weil unsere Berechnungen vorher bei 1,5 Tonnen lagen, jetzt sind es nur 1,2 Tonnen und wir jetzt nur noch 300 Kilo runter ziehen müssen, perfekt, wird nachher wunderschön fliegen...

  • Letzte Vorbereitungen, Flieger hängt an der Wasseroberfläche…

  • Etliche Schaulustige beobachten den Einsatzort

  • O-Ton Besucher: ...super, ein Flieger hier im See war schon immer eine Attraktion und jetzt ein neuer Flieger, finde ich klasse…

  • Flugzeug wird langsam in die Tiefe gezogen

  • Holger im Gespräch mit Tauchern

 

Teil 5:

  • Bilder nah am Flugzeug von Begleitboot aus gedreht

  • Holger steht auf dem Flugzeug

  • Flugzeug verschwindet unter der Wasseroberfläche

  • Weiterer O-Ton mit Holger: ...hatten erst das Problem das der Flieger zuviel Auftrieb hatte, deshalb mussten wir 300 Liter aus dem Flieger heraus nehmen und gleichzeitig noch ein paar Steine rein gelegt...jetzt haben wir es geschafft den Flieger mit einer Umlenkrolle unter Wasser zu ziehen, er ist noch nicht perfekt positioniert, er hängt noch mit dem Heck Richtung Grund, aber das kriegen wir auch noch fertig...das Schwierigste ist geschafft…// wahrscheinlich ist der Hebesack jetzt so stramm belüftet/befüllt worden ist, dass er jetzt zur Oberfläche gekommen ist und der Flieger und er jetzt in einer korrekten waagerechten Position ist, jetzt können wir ihn unten an den Stahlseilen befestigen...das war noch das was gefehlt hat, jetzt ist alles gut…

  • O-Ton Taucher: Schwierigkeit war den ganzen Flieger in Waage zu stellen, haben es aber mit den Hebesäcken geschafft, jetzt steht er TipTop…

 

Teil 6 „Unterwasser Flieger versenken GoPro“:

  • Am Flieger montierte GoPro

  • Unterwasserbilder Flieger verschwindet im Wasser

  •  

  • Teil 7: „Unterwasser Flieger versenken“

  • Flugzeug mit Hebeballons unter Wasser

  • Flugzeug aus mehreren Perspektiven unter Wasser

 

Teil 8: „Unterwasser Taucher arbeiten“

  • Taucher arbeiten an den Hebeballns

  • Stahlseile werden am Boden auf Betonblöcken verankert

  • Helteseile werden vom Flugzeug entfernt

 

Teil 9: „Hemmoor flieger nah dran“

  • Nahaufnahmen des Flugzeugs unter Wasser

  • Skelett mit Pilotenuniform im Cockpit

 

Teil 10: Hemmoor Drohne:

  • Luftaufnahmen, Flieger schwebt am Kran über der Wasseroberfläche

  • Blick über den Kreidesee

  • Schaulustige am Ufer

 

 

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