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Mittwoch, 16. November 2016, 22 Uhr
Hütthof, Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen
News-Nr.: 23930

Großfeuer auf Schweinehof:
Feuer lodert in Schweinestall mit 350 Tieren – Holzdecke stürzt ein und begräbt Tiere teilweise unter sich – Feuerwehr kann aufgrund von akuter Einsturzgefahr nicht zu Tieren durchdringen

Gebäudekomplex brennt komplett nieder – Unklar, wie viele Tiere überlebt haben – 120 Einsatzkräfte vor Ort – Massive Probleme mit Wasserversorgung

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 16. November 2016, 22 Uhr

Ort: Hütthof, Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen

 

(ch) Furchtbare Qualen müssen viele Schweine auf einem Bauernhof am Abend in Hütthof bei Visselhövede gelitten haben. Der Hofbesitzer war auf Brandgeruch aufmerksam geworden und wollte nach dem Rechten schauen. Im mit Heu gefüllten Obergeschoss sah er dann Flammen züngeln und rief die Feuerwehr. Ein alarmierter Kamerad war zufällig auf dem Gelände und konnte schnell seinen Kollegen eine Rückmeldung geben, sodass Großalarm ausgelöst wurde. Tatsächlich schlugen bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge die Flammen bereits aus dem Dach. Kurze Zeit später folgte eine Durchzündung heißer Rauchgase, sodass das gesamte 25x10 Meter große Gebäude, was Teil eines deutlich größeren Komplexes ist, in Vollbrand stand. Hauptaugenmerk galt daher erstmal die angrenzenden Einrichtungen, wie ein Kuhstall mit Muttertieren und Kälbern, der dichtem Rauch ausgesetzt war, zu schützen und teilweise zu evakuieren.

Rund 120 Einsatzkräfte kämpften gegen den Großbrand. Eine Zwischendecke in Holzbauweise stürzte während den Löscharbeiten ein und begrub die Schweine teilweise unter sich. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr des Gebäudes können die Helfer nicht in das Innere des Stalls vordringen. Demnach ist unklar, wie viele der etwa 350 Tiere die Brandkatastrophe überlebt haben. Da viele vermutlich schwere Verletzungen und massiven Stress erlitten haben, wurde ein Amtsveterinär alarmiert, der gemeinsam mit Kollegen entscheiden soll, ob und welche Tiere möglicherweise zusätzlich von ihrem Leiden erlöst werden müssen. Doch bis die Tierärzte zu Schweinen vordringen können, wird der Tag hereinbrechen. Mit einem Kran muss die Decke aufwendig angehoben werden, ehe die Überreste des Stalls betreten werden können. Erst dann kann auch die Polizei mit ihren Ermittlungsarbeiten beginnen.

Enorme Probleme hatte die Feuerwehr mit der Wasserversorgung. Aufgrund der sehr ländlichen Struktur des Hydrantennetzes in dem 100-Seelen-Dorf galt es mit Schlauchleitungen das Wasser über längere Wegstrecken zu dem abgelegenen Bauernhof zu führen. Hierfür wurden mehrere Fahrzeuge mit rund 2.000 Meter Schlauch hinzugerufen. Um besser an das Feuer herankommen zu können, waren zudem zwei Drehleitern im Einsatz, die von oben löschten. Was das verheerende Feuer auslöste, ist zur Stunde noch unbekannt. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und die Töne:

 

  • Blick auf angrenzende Biogas-Anlage
  • Starke Rauchentwicklung
  • Funkenflug und Feuerschein im Stall
  • Löscharbeiten von außen und über Drehleiter
  • Einsatzkräfte im Gespräch
  • Feuerwehr im Innenangriff
  • Blick in leeren Stall
  • Geschützte Kälbchen fressen Stroh
  • Schweine stehen im Freien
  • Feuerwehr und Polizei im Gespräch
  • Fenster werden mit Axt geöffnet
  • Übersichtsaufnahmen
  • Bauernhofkomplex von außen
  • Blaulicht von Einsatzfahrzeugen
  • Zahlreiche Schnittbilder
  • O-Ton Dennis Preißler, Sprecher Feuerwehr Landkreis Rotenburg (Wümme): „Es wurden mehrere Ortswehren zu einem brennenden Schweinestall alarmiert...wir hatten das große Glück, dass sich ein Feuerwehrmann mit der Jugendfeuerwehr hier aufhielt und sofort nach dem Rechten schauen konnte...er gab eine erste Lage ab und sah das Feuer aus dem Dach scheinen...daraufhin wurde die Alarmierung erhöht...es handelte sich um einen Stall mit 500 Türen...direkt angrenzend befindet sich ein Kuhstall mit Mutterkühen und Kälbern...es konnten nicht alle Tiere gerettet werden...wir können nicht sagen, wie es den Tieren geht, man kann davon ausgehen, dass viele verendet sind, weil sich in dem Objekt eine Holzdecke befand, die durchgebrannt ist...zum Anfang der Löscharbeiten hat es eine Durchzündung gegeben, sodass man sehr begann, die Nachbargebäude zu retten, damit das Feuer nicht übergreifen kann...haben zwei Drehleitern angefordert...die Wasserversorgung muss man sportlich sehen...hier wohnen 100 Leute, entsprechend ist das Hydrantennetz ausgebaut...wir mussten auf offene Gewässer zurückgreifen...haben 2.000 Meter Schlauch angefordert...haben eine Biogasanlage, aber der Wind trieb Rauch und Funken weg...haben das Feuer eingedämmt, starten mit den Nachlöscharbeiten und versuchen die Tiere zu retten, an die wir rankommen...es besteht Einsturzgefahr, daher geht der Eigenschutz vor...Löscharbeiten ziehen sich bis morgen früh durch...Amtstierarzt wurde hinzugezogen...120 Kräfte sind im Einsatz...das Gebäude ist 25x10 Meter lang, aber hier sind mehrere Gebäude, die aneinander liegen...der Rauch ist in andere Ställe gezogen...haben Drucklüfter eingesetzt...
  • O-Ton Michael Eichfeld, Polizei Rotenburg: „Als wir ankamen, gab es einen leichten Feuerschlag aus den Fenstern....Feuer ist dann durchs Dach geschlagen und hat sich zum Stallgebäude weiterentwickelt...konnten Brandstelle noch nicht finden...Feuerwehr löscht noch...erst morgenfrüh können Brandermittler die Brandstelle betreten...der Eigentümer ist aufgrund Brandgeruchs in das Stallgebäude gegangen und hat im Obergeschoss Feuer gesehen und uns alarmiert...Feuerwehren waren schnell vor Ort, sodass ein Übergreifen nicht drohte...erste Prämisse ist, dass kein Mensch Schaden erleidet...450 Schweine haben sich im Stall aufhalten...wie viele umgekommen sind, weiß man nicht...Veterinär ist alarmiert, der das hier aufnimmt und Tierärzte ruft, die sich der Sache fachmännisch annehmen....
  • NEU: Tagbilder, Blick auf den Hof
  • NEU: O-Ton Sebastian Kurz, Feuerwehr Visselhövede: ...zum Einsatz..., ...Schweinestallbrand..., ...große Rauchsäule über einem Stallgebäude..., ...konnten 40 Rinder retten, die Rettung der Schweine gestalte sich als schwierig..., ...konnten noch 50 Schweine retten..., ...waren mit rund 150 Kräften vor Ort...

 

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Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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