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Hat der Feuerteufel erneut zugeschlagen?:
Beliebte Großraumdiscothek bei Bremerhaven brennt an mehreren Stellen gleichzeitig

Feuerwehr kann in letzter Minute schlimmeres verhindern – bereits mehrere Brandstiftungen in den letzten Tagen (siehe NewsNr. 20269)

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 19. März 2015, 5.00 Uhr

Ort: Hagen im Bremischen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen 

 

(mum) Mit einem mulmigen Gefühl fuhren die Einsatzkräfte in der Nacht auf Donnerstag gegen drei Uhr zu einem Brand in der beliebten Großraumdiscothek Pam Pam  in Hagen im Bremischen. Kurz zuvor wurde ein Anwohner durch lautes Knacken aus dem Schlaf gerissen. Schnell bemerkt er, dass es an dem  Gebäude brennt und alarmiert geistesgegenwärtig die Feuerwehr. Diese konnte aufgrund der extremen Wetterbedingungen – der dichte Nebel brachte Sichtweiten von unter zehn Metern mit sich – nur unter äußerster Vorsichtig zum Einsatzort kommen.

Trotz dieser leichten Verzögerung schafften es die Einsatzkräfte rechtzeitig zum Brandort im östlichen Teil des beschaulichen Örtchens Hagen. Als sie am Brandort eintreffen, staunten sie nicht schlecht. Es brannte nicht nur an einer Stelle, sondern gleich an mehreren. Unter anderem loderten die Flammen am Fensterbereich und auf dem Dach über dem Eingangsbereich. „Wir hatten eine offene Flammenbildung“ schildert Einsatzleiter Tim Färber die heikle Situation. Heikel vor allem aufgrund der komplizierten Dachkonstruktion und des verwinkelten Gebäudes. Obwohl die Feuerwehr schon des Öfteren am Objekt geübt hat, weiß Färber um die Gefahren: „Ein Innenangriff wäre problematisch aufgrund der verwinkelten Bauweise“. Zum Glück konnten die eingesetzten Kräfte trotz bereits geborstener Scheiben ein Übergreifen auf den Innenraum verhindern.

Das Feuer an sich ist ein mittlerweile bekanntes Bild für Färber und seine Kameraden. „In den vergangenen 14 Tagen hatten wir eine ganze Brandserie. Überwiegend handelte es sich dabei jedoch um Strohballen“ erklärt Färber. „Diese Brandserie ist etwas absolut außergewöhnliches für uns“ fügt er noch hinzu.

Bereits in den letzten Tagen kam es in der Gegend um Hagen zu mehreren Bränden, deren Ursache auf Brandstiftung zurück zu führen ist (siehe NewsNr. 20269). Mit diesem Brand hätte der irre Feuerteufel jedoch eine neue Stufe erreicht. Wo es bisher nur um reine Sachbeschädigung ging, geht es nun auch um Menschenleben. Auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind bereits sensibilisiert. „Man wacht auf, hört das Alarmbild und geht bereits wieder von diesen Bildern aus, die sich in den letzten Wochen in die Köpfe gebrannt haben“ schildert Färber die aktuelle Situation. „Die Nackenhaare stehen mir jetzt schon zu Berge. Wir müssen komplett umdenken um uns eventuell auf noch größere Gefahren vorbereiten“ erklärt der sichtlich berührte Einsatzleiter die Situation.

 

 

Die NonstopNews-Bilder & O-Töne (Nacht/Tag):

 

  • Zahlreiche Feuerwehrkräfte im Einsatz
  • Feuerwehr auf dem Dach und im Gebäude
  • Eisatzkräfte besprechen sich
  • Polizei sucht Gelände ab, findet Gegenstand
  • Bewohner kommt aus Gebäude, im Gespräch mit Feuerwehr und Polizei
  • Überwachungskamera an verbrannter Dachlatte auf Rasen
  • Zerstörte Scheiben, Verkohltes Dach
  • Totale der Einsatzstelle
  • Feuerwehr beim Löschangriff
  • Schnittbilder
  • O-Ton Tim Färber, Einsatzleiter: (sinngemäß) „Wir wurden alarmiert zu einem Gebäudebrand, die erste Meldung bestätigte sich dies. Der Dachbereich brannte, offene Flammenbildung. Die Erstmaßnahmen waren die Erkundung. Der Wohnungsinahber war bereits wach und draußen. Die Brandausbreitung war auf den vorderen Bereich beschränkt. Neben dem Eingangsbereich war eine Scheibe zerborsten. Die Schwierigkeit des Einsatzes war die Dachkonstruktion. Wir haben schon des Öfteren das Objekt besucht. Ein Innenangriff wäre problematisch aufgrund der verwinkelten Bauweise. Es gab Probleme aufgrund des Nebels, ich konnte nur mit 30 km/h anrücken. Es war schwierig die Einsatzstelle anzufahren. Also in den letzten 14 Tagen hatten wir eine Brandserie, es waren überwiegend Strohballen. Diese Brandserie ist etwas absolut außergewöhnliches. Wir fahren im Moment immer mit einem mulmigen Gefühl los durch diese Brandserie. Man wacht auf, hört das Alarmbild und geht bereits wieder von diesen Bildern aus die man sich in den letzten Wochen in die Köpfe gebrannt hat. Die Nackenhaare stehen mir jetzt schon zu Berge, es war dennoch schon eine Gefahr für Mitbürger. Wir müssen komplett umdenken um uns eventuell auf noch größere Gefahren vorbereiten“
  • Tagbilder von der Brandstelle
  • O-Töne mit Passanten: ...das kann nicht mehr lange dauern, dann haben sie den; der macht irgendwann einen Fehler.... ,...das ist ein Schwachmat..., ...wirh aben keine Angst, wir wohnen ein bisschen außerhalb..., ...habe mitbekommen, dass es hier ständig überall brennt..., ...erst nur Heuballen, jetzt war es ein Gebäude..., ...das ist schrecklich...
  • NEU: O-Ton Anke Rieken, Polizei Cuxhaven: ...zum Brand..., ...ein Anwohner hat einen Dachstuhlbrand einer Großraumdisco bemerkt..., ...Feuerwehr war sehr schnell vor Ort, konnte das Feuer rasch löschen und ein Übergreifen auf den Innenraum verhindern..., ...wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt sehr wohl von Brandstiftung aus und haben eine vielversprechende Beweislage..., ...gehen einigen Hinweisen nach..., ...der Schaden ist nicht so hoch; der Betreiber geht davon aus, dass am Wochenende Discobetrieb möglich sein wird..., ...bereits seit Anfang März wiederholte Brandfälle in Hagen..., ...bislang waren überwiegend Strohmieten betroffen..., ....zuletzt ein großes Außenlager mit weit über 1000 Ballen zerstört worden, der Schaden ist immens..., ...wir ermitteln in alle Richtungen...., ...behalten alle Fälle im Blick...

 

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Zusatzinfos vorhandenWeiterführende Infos zum Thema:
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