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Kurzes, aber sehr heftiges Gewitter erschüttert Zollernalbkreis:
Mutmaßlicher Tornado zerreißt Bäume und beschädigt Dächer

Augenzeugin geschockt: „Ich wusste nicht mehr, ob ich Weiblein oder Männlein bin“ – Ruth Droll lebt seit 73 Jahren im gleichen Haus und hat viele schlimme Unwetter erlebt – Dieses Mal sei alles anders gewesen, sagt sie und ist sich sicher: „Das war eine Windhose!“

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 25. September 2012, ca. 15:00 Uhr

Ort: Rosenfeld, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg

 

(ah/mwü) Nachdem bereits am Montag ein Unwetter in der Nähe von Verden in Niedersachsen für Verwüstungen gesorgt hatte (NonstopNews berichtete, News-Nummer 15844), zog am Dienstag ein kurzes, aber heftiges Unwetter über den Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. In dessen Verlauf bildete sich offenbar ebenfalls ein Tornado.

Innerhalb weniger Minuten hatte sich der Himmel zwischen den Städten Geislingen und Rosenfeld verdunkelt, dort tobte das Unwetter besonders heftig. Auf einer Fläche von einigen hundert Metern habe ein Sturm gewütet, wie sie ihn noch nie gesehen habe, sagt Ruth Droll. Der 73-Jährigen sitzt der Schrecken noch in den Knochen, als sie unserem Reporter schildert, was am Dienstagnachmittag passiert ist. „Ich wohne schon mein ganzes Leben in diesem Haus und habe viele Unwetter erlebt, aber so etwas gab es noch nie", sagt die Rentnerin. Einzelne Dachziegel seien früher schon mal heruntergefallen, doch jetzt klaffen große Löcher im Dachstuhl, der Strom ist unterbrochen und auch Königspudel Tommy, der von Nachbarsmädchen Mary (6) getröstet wird, hat sich eine Stunde nach dem heftigen Wetterphänomen noch nicht erholt.

Ruth Droll ist sich sicher: Das, was sie an diesem Nachmittag gesehen hat, muss eine Windhose gewesen sein. Zahlreiche Bäume wurden regelrecht zerrissen und durch die Luft geschleudert, manche landeten auf der benachbarten Landstraße. Zeugen zufolge sollen sie nur knapp fahrende Autos verfehlt haben. Ruth Droll: „Es war schlimm. Ich wusste nicht mehr, ob ich Weiblein oder Männlein bin!"

Helfer der Feuerwehr waren im Großeinsatz, um die Bäume zu zersägen und das Dach auf dem Haus von Ruth Droll abzudecken. Andernorts hielten sich die Schäden laut Polizei in Grenzen. Auch Bruno Bühler, der als Einsatzleiter der Feuerwehr Geislingen einer der Ersten am Ort des Geschehens war, sagte: „Alles hat sich auf einer Fläche von 300 bis 400 Metern abgespielt."  

 

Die NonstopNews-Bilder und die O-Töne:

 

-       Totale der Einsatzstelle

-       Zahlreiche Bäume über Landstraße

-       Gesperrte Landstraße, Polizei vor Ort

-       Feuerwehr und Stadt im Einsatz

-       Einsatz von Kettensägen, Bäume werden zerschnitten

-       Weit verstreute, gespaltene Bäume

-       Löcher klaffen in Dach von Hof

-       Dachziegel auf Boden, Trümmerteile im Garten

-       Nachbarsmädchen Mary (6) tröstet ihren verängstigten Königspudel Tommy

-       Feuerwehrkräfte besprechen sich, begutachten Schäden am Hof

-       O-Ton Ruth Droll (73), Anwohnerin und Augenzeugin, wohnt ihr ganzes Leben in diesem Haus: „Ich habe schon viele schwere Gewitter und Unwetter erlebt, aber das war anders, das war eine Windhose … hier sind mal ein paar Ziegel vom Dach gefallen, aber so war das seit 73 Jahren noch nicht … es war schrecklich, dunkel und laut … ich wusste nicht mehr, ob ich Weiblein oder Männlein bin … das Haus ist ohne Strom, das Dach ist kaputt ... mal sehen, wie es jetzt weitergeht ... ich weiß ja auch nicht.“

-       O-Ton Bruno Bühler, Feuerwehr Geislingen: zum Einsatz

-       Weitere Schnittbilder

 

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