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Schwere LKW-Karambolage auf A1:
Sattelzug rammt in Schwertransporter auf Pannenstreifen und prallt danach in Lärmschutzwand – Unfallfahrer eingeklemmt – Fahrer vom Schwertransporter wird über Leitplanke geschleudert – Feuerwehr bleibt im Stau stecken – Engagierte Trucker leisten wertvolle erste Hilfe

Trümmerfeld auf Autobahn: Großes Rad von geladener Landmaschine reißt ab und landet auf Fahrbahn – Ersthelfer im O-Ton: „Es war selbstverständlich, dass wir dem Kollegen helfen“ – Feuerwehr lobt Einsatz der Helfer und kritisiert mangelnde Rettungsgasse: „Wir mussten uns zu Fuß den Weg bahnen“ – Fünf O-Töne!

Bildergalerie vorhanden

Datum: Freitag, 21. September 2012, 04.50 Uhr

Ort: A1 bei Stuhr-Brinkum, LK Diepholz, Niedersachsen

 

(gs/cd) Schwere Karambolage am frühen Morgen auf der A1 bei Stuhr (nahe Bremen):

Ein Schwertransporter mit einer großen Landmaschine auf einem Tieflader war auf der Autobahn kurz vor der Anschlussstelle Brinkum  auf dem Standstreifen gestoppt, da sich eine Sicherungskette gelöst hatte. Gerade in dem Moment, als der Fahrer die Sicherung neu befestigen wollte, rauschte von hinten ein Sattelzug heran. Der Fahrer war offenbar unaufmerksam und fuhr zudem zu weit auf der rechten Seite, so dass er den dort stehenden Tieflader erfasste. Durch den Aufprall wurde ein riesiges Rad der Maschine abgerissen, Trümmerteile verteilten sich auf der ganzen Fahrbahn. Der Sattelzug schleuderte daraufhin in eine Lärmschutzwand, die Zugmaschine knickte ein und der Lastzug kam quer über zwei Fahrspuren auf der Autobahn zum Stehen. Beim Aufprall war der gerade am Fahrzeug arbeitende Schwertransporterfahrer über die Leitplanke katapultiert worden – wie durch ein Wunder kam er selber wieder auf die Beine, musste aber trotzdem danach ins Krankenhaus. Den Fahrer des Sattelzuges traf es deutlich schlimmer: Seine Fahrerkabine wurde regelrecht zerfetzt, sogar der Auflieger dahinter aufgerissen, der Fahrer hing eingeklemmt in den Trümmern. Zwar gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr sofort diverse Notrufe von Zeugen ein, aber zunächst traute sich keiner, helfend einzugreifen. Über CB-Funk erhielten dann die beiden LKW-Fahrer Marco Pargmann und Harald Vanderbeek, die gut 300 Meter hinter der Unfallstelle im Stau stoppten, Kenntnis von dem Unfall und der Notlage des LKW-Fahrers. Beide zögerten keinen Moment, liefen nach vorne und betreuten den eingeklemmten Fahrer so gut es ging. „Er war ansprechbar, wir haben ihm gut zugeredet und gestützt.“ Und die professionelle Hilfe brauchte deutlicher länger als üblich, denn andere LKW-Fahrer hatten im Stau alle drei Fahrspuren blockiert. „Wir mussten uns sogar zu Fuß einen Weg freikämpfen“, erklärt Matthias Thom von der Feuerwehr Stuhr, „das hat gut 10 Minuten Zeit gekostet, 10 Minuten können auch mal zwischen Leben und Tod entscheiden“. Doch Dank einer guten Übergabe der Ersthelfer an die Kräfte der Feuerwehr, gelang es schließlich den eingeklemmten Trucker zügig aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er wurde zwar schwer verletzt, darf aber trotzdem von Glück sprechen, dass er diese Karambolage überlebt hat. Die beiden Ersthelfer, die sich vorher noch nicht kannten, schlossen noch auf der Autobahn Freundschaft auf die gelungene Hilfsaktion. „Es war unsere Pflicht zu helfen“, so Marco Pargmann über die Aktion, die für viele andere im Stau nicht selbstverständlich war.

Die Autobahn bleibt für die aufwändigen Bergungsmaßnahmen in Richtung Hamburg noch bis zum Mittag gesperrt.

 

Wir haben die gesamte Rettung samt Anfahrt der Rettungskräfte durch den stau dokumentiert und insgesamt fünf O-Töne aus der Nacht, u.a. mit den Ersthelfern und einem Augenzeugen. Weiterhin haben wir die Bergung am Tag begleitet.

 

 

Die NonstopNews-Bilder und die O-Tön (Konkretisierung folgt):

 

-          Totale der Unfallstelle noch vor Eintreffen der Feuerwehr

-          Stau hinter Unfallstelle, man hört Alarm, aber FW kommt nicht durch

-          Feuerwehr kämpft sich durch Rettungsgasse, fährt vor

-          Großes abgerissenes Rad liegt auf Fahrbahn, zerstörte Landmaschine

-          LKW-Fahrer im Gespräch mit Polizei

-          LKW steht quer auf Fahrbahn, zerstörte Lärmschutzwand

-          Feuerwehr bereitet Rettung des eingeklemmten Fahrers vor

-          Ersthelfer Pargmann und Vanderbbek am LKW unterstützen Rettung

-          Pargmann und Vanderbeek betreuen Opfer am Fahrzeug

-          Opfer wird herausgezogen und auf Trage gelegt (pixeln)

-          Opfer wird auf Trage in Rettungswagen geschoben (pixeln)

-          Zerstörte Fahrerkabine und aufgerissener Auflieger nach Rettung

-          Polizei bedankt sich bei Ersthelfern

-          Reportagige Bilder mit Ersthelfern, teils nachgestellt, situativ, weitere Bilder des Staus

-          O-Ton 1: Andre Kruse, Augenzeuge: „…Plötzlich Stau, bin sofort zum Fahrer gelaufen, er sagte mir, dass er es gerade sichern wollte… er ist gerade weggesprungen und gegen die Schutzwand.. der hat riesiges Glück gehabt, der wär tot gewesen… ist muist, wenn man Kollegen da so eingeklemmt sieht… normal wechselt man ja auf die mittlere Spur, wenn da ein Pannen_LKW steht…

-          O-Ton 2: Marco Pargmann, Ersthelfer (sehr ausführlich und reportagig): „… haben über Funk von dem Unfall gehört, haben gehört, dass Hilfe gebraucht wird… sind dann sofort los… er war ansprechbar… / … Kompliment an die Feuerwehr…/… bin hier ausgestiegen und sofort los… / … dafür sind wir da… / … die Leute fahren aber auch wie du Irren, Hauptsache der Schnellste und Beste… und sowas kommt dabei raus… bei uns wird ne Freundschaft entstehen… / … wir haben gut zusammengearbeitet…  wir grillen mal zusammen… / … die nicht helfen, sind keine Kollegen, ich bin dazu verpflichtet, erste Hilfe zu leisten… keiner hat den Arsch in der Hose… / …die meisten denken, man nicht helfen, aber es hilf schon, zu reden…“

-          O-Ton 3: Harald van der Beek, Ersthelfer (sehr ausführlich und reportagig): „…es sah blutig aus, war nicht so schlimm… man bleibt bei ihm und redet ganz viel mit ihm… man betreut ihn … / … andere müssen auf die Rettung warten, weil sie keine Rettungsgasse aufmachen… / … andere machen lieber Fotos als zu helfen…“

-          O-Ton 4: Matthias Thom, Feuerwehr Stuhr: „… beim Eintreffen beschädigten Laster auf Pannenstreifen unds quertstehenden Laster mit eingeklemmten Fahrer… wir hatten große Problem dieE insatzstelle zu erreichen… auf der Anfahrt standen drei Laster auif drei Fahrspuren ...es war kein Durchkommen, wir mussten zu Fuß laufen und LKW bitten, eine Rettungsgasse zu bilden, das hat gut 10 Minuten gekostet… wir brauchen diese Rettungsgasse, um schnell helfen zu können… 10 Minuten entscheiden schon mal über Leben und Tod… zum Glück gab es hier couragierte Ersthelfer… über CB-Funk gab es Ruf nach Hilfe, zwei Trucker sind von weiter hinten im Stau nach vorne gelaufen und waren die ersten und einzigen, die geholfen haben… auch wenn man nicht viel machen kann, ist die psychologische Hilfe wichtig… viele trauen sich nicht, weil sie denken die machen was falsch,.. / … es hab ein Trümmerfeld, wo nicht zu erkennen was passiert ist… großer Reifen abgerissen… es ist noch glücklich ausgegangen… es sah sehr scvhloimm aus und man hatte echt Angst, dass es sehr schlimm wird“

-          O-Ton 5: Karl-Heinrich Elberfeldt, Autobahnpolizei Ahlhorn: zum Unfallhergang und zur Rettungsgasse…

-          Weitere Schnittbilder

 

NEUE TAGBILDER UND TÖNE:

- Totale der Unfallstelle

- beschädigte und zerstörte LKWs

- Blick in zerstörte Fahrerkabine

- Bergungsteam vor Ort, Bergung wird vorbereitet

- LKWs werden teilweise entladen

- zerstörte Leitplanke und Lärmschutzwand

- beschädigtes Fahrzeug auf Tieflader

- riesiges Rad von Baufahrzeug liegt auf Fahrbahn

- LKW wird geborgen

- O-Ton Günter Bormann, Bergungsunternehmer: ...ausführlich zur Bergung...

 

 

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